Grüne Branche

Schulgärten als Plattform zur Nachwuchswerbung für den Gartenbau?

Noch führt die Schulgartenarbeit in Deutschland ein Schattendasein, klagte Prof. Dr. Steffen Wittkowske, Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgärten (BAGS) auf der Tagung „Mit Schulgärten das Zusammenleben gestalten“. Dabei könnten Schulgärten engagierten Gärtnern helfen, den Nachwuchs zu sichern. 

Kinder der St. Castor Grundschule im Garten Herlet, dem Zentrum des GenerationenSchulGarten-Netzwerks, im Herzen der Koblenzer Altstadt bestellen ihren Garten. Foto: BUND

Wittkowske forderte deshalb vor den rund 100 Tagungs-Teilnehmern im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz in Neustadt an der Weinstraße, vorwiegend Lehrer und Mitarbeiter von nichtstaatlichen Bildungseinrichtungen: Schulgartenarbeit muss in den Stundenplänen der Schulen verbindlich verankert werden. Für den Berufsstand wären Schulgärten eine gute Plattform, um Kinder und Jugendliche für die grünen Berufe zu begeistern.

Als Partner für Schulgärten boten sich auf dem sogenannten Marktplatz im Foyer des Tagungsortes nicht nur Kleingarten-Verbände an, sondern unter anderem auch die Deutsche Gartenbaugesellschaft (DGG). Der Produktionsgartenbau war leider nicht vertreten.

Welche Vorteile eine Kooperation bieten kann, weshalb bislang nur in Thüringen Schulgartenlehrer ausgebildet werden, welche Chancen Schulgärten bieten und wie der Schulgarten der Zukunft aussehen soll, lesen Sie in der aktuellen TASPO Ausgabe 34/2012. (ts)