Grüne Branche

Schwieriges Jahr 2004 auch für Zierpflanzen

Der Absatz von Blumen und Zierpflanzen war in diesem Jahr zu jedem Zeitpunkt schwierig. Hoffen lassen jetzt die Aussagen der Jungpflanzenbetriebe, dass Bestellungen wieder auf dem Niveau von 2002/2003 angekommen sind. Karl-Heinz Compes berichtete in Vertretung des Vorsitzenden Georg Hanka vom Fachverband Zierpflanzen über die Situation im Rheinland. Mengenausweitungen stießen in breiter Front auf Kaufzurückhaltung. Vor allem bei Massenprodukten führte das zu einem enormen Preiskampf, so Compes. Doch die Akzeptanz beim Verbraucher für die Produkte sei ungebrochen hoch. Nach NBV/UGA-Zahlen blieb in den Abholmärkten der Mengenabsatz trotz allem etwa auf gleicher Höhe wie im Vorjahr, bei Schnittblumen war er sogar noch besser. Konsequenzen aus dem Marktgeschehen sind bereits abzulesen, so Compes. Der Auftragseingang für Festverträge sei recht zurückhaltend und auf niedrigerem Preisniveau. Um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können, sind die Vorteile eines dichten Anbaugebietes zu nutzen, Qualitätsprodukte auf den Markt zu bringen und betriebliche Kooperationen einzugehen. Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen TASPO.