Grüne Branche

SEPA-Umstellung: pfiffige Idee zur Erfüllung der Informationspflicht

Bei manchen Versicherungsnehmern tauchen seit kurzem Überweisungen von einem Cent auf ihren Konten auf, überwiesen von ihren Versicherungsunternehmen. Wichtig an dieser Überweisung ist allerdings nicht der Betrag, sondern die Information im Feld „Verwendungszweck“. Die Versicherer informieren darin nämlich ihre Kunden, dass sie jetzt auf das SEPA-Zahlverfahren umgestellt haben, teilen die dafür erforderlichen Daten (Mandats-ID und Gläubiger-ID) mit und prüfen gleichzeitig, ob die Kontoverbindung korrekt ist. 

Eine durchaus pfiffige Idee, wie man der Informationspflicht kostengünstig nachkommen kann. Selbst unter Einbeziehung der dafür fälligen Überweisungsgebühr kostet dieses Verfahren immer noch wesentlich weniger als ein Brief.

Die neue Kontonummer (IBAN) hat 22 Stellen. Sie besteht aus der schon bekannten Bankleitzahl und der alten Kontonummer, die am Ende der IBAN-Nummer steht. Freistellen dazwischen werden mit der Ziffer 0 aufgefüllt. Neu ist lediglich der Ländercode und eine individuelle zweistellige Prüfziffer dahinter. (jen)