Grüne Branche

Sinnvoll: Fort- und Weiterbildung zum Trauerbegleiter

Trauernde kompetent zu begleiten kann gelernt werden. Wer sich zum Trauerbegleiter weiterbilden möchte hat viele Möglichkeiten. Die Bildungsangebote variieren je nach Anbieter hinsichtlich Form, Kosten, zeitlichem Aufwand und den Inhalten.

Im Juni 2014 erhielten die Teilnehmer, die sich bei Gedankenschiff.de zum Trauerbegleiter weiterbildeten, ihr Abschlusszertifikat. Foto: J. Jakob.

Meist werden die Kurse an festen Orten angeboten, oft als Blockunterricht an Wochenenden. Manche Anbieter sind auch bereit Inhouse-Veranstaltungen durchzuführen. Das ist genau wie bei Online-Kursen vorteilhaft, weil die Teilnehmer kaum oder keinen Aufwand für Reise und Unterkunft haben. Ein weiteres Plus bei Internet-Schulungen ist die freie Zeiteinteilung. Dafür kommt dabei aber das persönliche Gespräch zu kurz. Die Lehrgänge dauern im Schnitt ein bis zwei Jahre. Bei der Vielfalt an Angeboten ist es gut zu wissen: Der Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) zertifiziert Fortbildungsangebote – allerdings nur die seiner Mitglieder. Der BVT hat Rahmenkonzepte für die Kleine (KlBQ) und die Große Basisqualifizierung (GrBQ) entwickelt. Daran orientieren sich auch viele Anbieter, die nicht dem Verband angehören. Vermittelt werden Fach-, Selbst- und Handlungskompetenz. Dieses spezifische Wissen hilft Bestattern, Friedhofsverwaltern und Friedhofsgärtnern bei ihrer täglichen Arbeit. Mehr zum Thema Seminare und Lehrgänge zum Trauerbegleiter finden Sie in der Oktober-Ausgabe der Friedhofskultur.

 

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