Grüne Branche

So funktioniert der Online-Verkauf zur Hochsaison

, erstellt von

Im Weihnachtsbaum-Geschäft kommt es zur Hochsaison auf die optimale Vorbereitung an. Auch der Online-Shop muss rechtzeitig auf die hohe Nachfrage und Vorlieben der Nutzer optimiert werden. Das Software-Unternehmen Shopware hat für Webshop-Betreiber Empfehlungen zusammengestellt, die generell gültig sind.

Geerntete Weihnachtsbäume werden auch online verkauft. Foto: Claudia Kordes

Frühzeitig mit der Planung beginnen

In wenigen Wochen wird auch der Versand von online bestellten Weihnachtsbäumen ein Thema. Höchste Zeit also für die Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen. Ist dies nicht möglich, lohnt es sich, einen Reminder in Kalender für die Umsetzung neuer Maßnahmen im kommenden Jahr zu setzen.

Produkte clever planen

Ob Black Friday oder Nikolaustag: Auch Weihnachtsbäume und dazu passende Artikel wie Christbaumständer oder Lichterketten sind an bestimmten Aktionstagen besonders attraktiv. Wann welches Angebot gemacht wird und ob es sinnvoll ist, den Kauf eines Weihnachtsbaums mit weiteren Aktionen zu verknüpfen, ist ebenfalls zu prüfen.

Werbung zahlt sich aus

Bei der Bewerbung des Angebots ist es wichtig, die entsprechenden Marketing-Kanäle zu nutzen. Gleichzeitig ist es von Vorteil, ein Budget für bezahlte Bewerbung einzukalkulieren, um mehr Traffic auf der Seite zu generieren. Hier kommen Social Media, SEO-Traffic, SEA-Kampagnen oder E-Mail-Marketing in Frage.

Im Hinblick auf Social Media können Follower auf das Online-Shopping aufmerksam gemacht werden. Bereits einige Wochen im Voraus kann es sich lohnen, über die organische Suche SEO entsprechend Aufmerksamkeit zu generieren. Hier empfiehlt sich eine spezifische Landingpage mit passenden Bildern, Texten und Keywords. In bestimmten Fällen lohnt es sich, die Aktion über eine SEA-Kampagne mit bezahlter Werbung zu pushen. Bereits ein kleines Budget kann zu mehr Traffic führen.

Um Bestandskunden zu aktivieren, ist klassisches E-Mail-Marketing das Mittel der Wahl. Entsprechende Newsletter können frühzeitig vorbereitet werden und regelmäßig versendet werden. Auch das Retargeting kann sich lohnen. Denn damit lassen sich Kaufabbrecher zurückgewinnen und einmalige Käufer dazu bewegen, erneut den Online-Shop zu besuchen.

Sichtbarkeit auf Portalen und Verkaufskanälen

Am Wichtigsten ist es, diejenigen Kanäle zu bespielen, die bisher die größten Erfolge verzeichnet haben. Eventuell sind auch neue Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. So kann zur Vorweihnachtszeit die Platzierung auf Geschenkideen-Seiten wie www.was-soll-ich-schenken-net oder die Kooperation mit Influencern eine sinnvolle Ergänzung sein.

Individualität und Originalität sind gefragt

Sind die Marketing-Kanäle festgelegt, geht es nun um die Vorbereitung des Online-Shops. Wichtige Punkte sind hier unter anderem das Mobile Shopping. Viele Käufe werden inzwischen über das Smartphone getätigt. Daher ist ein positives Nutzererlebnis durch Optik, Klarheit und Übersichtlichkeit genauso wichtig wie ein Checkout-Prozess, der für Transparenz sorgt und mit wenigen Klicks bis zur Zahlung führt.

Performance Check – hält der Shop dem erhöhten Traffic stand?

An den Peak-Tagen vor dem 24. Dezember ist mit erhöhtem Traffic auf der Seite zu rechnen. Hier sollten die Kapazitäten ausreichen, damit technisch alles glatt läuft.

Fullfilment und Service

Kunden werden immer anspruchsvoller, was Versand und Service angeht. Deko-Ideen für den Weihnachtsbaum oder DIY-Bastelvorschläge für den B2C-Kunden können eine gute Ergänzung sein. Auch B2B gibt es gute Ideen, um den Kunden abzuholen. Zum Beispiel der Netzberechner von HD2412. Der Anwender kann so komfortabel seinen Bedarf ermitteln und mit wenigen Klicks gleich die Bestellung vornehmen. Neben Service schätzten die Kunden auch Transparenz, was Rückgaberichtlinien und Versandkosten angeht. Es empfiehlt sich, verschiedene Versandoptionen anzubieten, um die verschiedenen Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Priorität hat gerade im Weihnachtsbaum-Geschäft die Einhaltung der Liefertermine. Denn ein Baum wird nach dem 24. Dezember nicht mehr benötigt.

Da es zum Jahresendspurt normalerweise zu einem erhöhten Aufkommen an Kundenanfragen kommt, empfiehlt es sich, mehr Servicemitarbeiter für Kunden-Rückfragen einzuplanen. Dabei können auch ein Live-Chat oder ein Chatbot eine Entlastung und ein Serviceplus sein. Den Kunden wird so schnell und einfach geholfen, ohne dass sie den Hörer in die Hand nehmen oder auf eine E-Mail-Antwort warten müssen. Denn oft interessiert gerade im Fall des Weihnachtsbaums, ob der Baum auch pünktlich geliefert wird.

Cookie-Popup anzeigen