Grüne Branche

Soka Bau bedrängt GaLaBau-Betriebe

Immer häufiger werden Unternehmen im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau mit der Aufforderung konfrontiert, in die Sozialkasse Bau (Soka Bau) einzuzahlen. Inwieweit die Forderung gerechtfertigt ist, hängt davon ab, ob und wieviel der Tätigkeiten eines GaLaBau-Unternehmens dem Tarifbereich des Bauhauptgewerbes zuzuordnen sind. Die Auseinandersetzungen um die Zuordnung landen oftmals vor Gericht und können für die betroffenen Betriebe mitunter existenzbedrohende Folgen nach sich ziehen. Denn mit der Zuordnung zum Bauhauptgewerbe wird nicht nur die Forderung der Soka Bau von 20 Prozent der Bruttolohnsumme gegenüber 1,95 Prozent im GaLaBau ( 0,8 Prozent Ausbildungsförderungswerk AuGaLa, 1,15 Prozent Winterbauumlage) fällig, sondern das betroffene Unternehmen muss auch die im Bauhauptgewerbe höheren Mindestlöhne zahlen. Lesen Sie mehr in TASPO 14/2004.