Grüne Branche

Sonderkulturen: Höchste Priorität

Mit 450 Genehmigungen und Zulassungen in Sonderkulturen – darunter für Wein, Gemüse, Zierpflanzen, Hopfen, Tabak und Forst – kann das im Frühjahr 2002 ins Leben gerufene Sonderkulturenteam der BASF auf eine stolze Bilanz seiner bisherige Arbeit verweisen. „Für das Jahr 2005 wird die 500. Zulassung angepeilt“, erklärte Maik Hoge, BASF-Fachberater, auf dem Versuchsstandort Walkendorf. Dorthin hatte der Ludwigshafener Chemiekonzern im Rahmen der diesjährigen Feldtage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) eingeladen. Nach der Neustrukturierung bei den Sonderkulturen vor zwei Jahren sei das gesamte BASF-Produktfolio auf den Prüfstand gestellt worden, um Zulassungen und Genehmigungen zu erlangen. Darüber hinaus würden Produkte und Systeme speziell für die Bedürfnisse der Sonderkulturen konzipiert, entwickelt und vermarktet. In Deutschland seien die Sonderkulturen mit jährlichen Verkaufserlösen von 5,5 Milliarden Euro auf 255 000 Hektar zweitwichtigstes Anbausegment nach Getreide. Seit 1. Juni 2001 gelte in Deutschland die Indikationszulassung, gerade im Bereich der Sonderkulturen würden sich nun zahlreiche Indikationslücken ergeben. Die Folge seien Probleme wie fehlende Bekämpfungsmöglichkeiten wichtiger Schaderreger oder mangelhaftes Resistenzmanagement, denen die BASF mit dem besonderen Engagement ihres Sonderkulturenteams begegne.