Grüne Branche

Sonnenschutz gegen Hautkrebs: SVLFG startet Fotowettbewerb

, erstellt von

Unter dem Motto „Lass dich nicht verbrennen“ startet die SVLFG einen Fotowettbewerb zu originellen Sonnenschutzmaßnahmen bei der Arbeit im Freien. Mit der Aktion will der Versicherungsträger auf ein ernstes Thema aufmerksam machen: das Hautkrebs-Risiko durch übermäßige UV-Strahlung.

Sonnenschirme sind nur eine Möglichkeit, sich bei der Arbeit im Freien vor übermäßiger UV-Strahlung zu schützen. Foto: SVLFG

Jedes Jahr 200.000 neue Fälle von weißem Hautkrebs

Allein in Deutschland erkranken der Statistik zufolge jedes Jahr rund 200.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs. Mit einem Anteil von knapp 35 Prozent nahmen Hautkrebserkrankungen durch UV-Strahlung laut SVLFG 2017 im Gartenbau Platz 1 der angezeigten Berufskrankheiten ein.

Besonders gefährdet, Hautschäden durch ein Übermaß an UVA- und UVB-Strahlen zu bekommen, sind dabei Menschen, die viel unter freiem Himmel arbeiten. Um dieses Risiko zu verringern, rät die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) zu ausreichendem Sonnenschutz – sowohl bei der Arbeit, als auch in der Freizeit.

Sonnenschutz senkt Hautkrebs-Risiko

Um das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, zu senken, können technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen gleichermaßen effektiv sein. So hilft laut SVLFG jede Art von Beschattung, etwa mit Sonnenschirmen oder -segeln, sich vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen.

Unter die persönlichen Sonnenschutzmaßnahmen fallen etwa Sonnencremes mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, schützende Kopfbedeckungen wie breitkrempige Hüte oder Kappen mit Nackenschutz, Sonnenbrillen mit UV-Filter sowie entsprechende Kleidung. Die SVLFG empfiehlt hier beispielsweise lange Hosen und langärmelige Oberteile aus möglichst dicht gewebten Stoffen.

SVLFG sucht originelle Präventionsideen

Auch mit organisatorischen Maßnahmen lässt sich die UV-Belastung reduzieren. So sollte laut SVLFG die Arbeit von April bis September und in der Zeit zwischen zehn und 15 Uhr – sofern möglich – in den Schatten verlegt und Pausen eventuell sogar in Innenräumen verbracht werden. „Oft ist es zum Beispiel möglich, in den kühleren Morgenstunden zu beginnen“, so der Versicherungsträger.

Um für die notwendige Prävention noch mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen, sucht die SVLFG aktuell die besten Ideen, um sich vor übermäßiger Sonneneinstrahlung bei der Arbeit im Freien zu schützen. „Vom montierten Sonnenschirm am Arbeitsplatz oder Sonnensegeln über Pflasterflächen bis zu cleveren Lösungen für persönliche Schutzmaßnahmen ist alles gefragt“, erklärt die SVLFG dazu.

Mitte Oktober Einsendeschluss für Fotowettbewerb

Ab sofort und bis zum Einsendeschluss am 15. Oktober können Teilnahmewillige Fotos von ihrem persönlichen Sonnenschutz inklusive einer kurzen Beschreibung des Motivs als Datei mit möglichst hoher Auflösung einsenden – per Mail mit dem Betreff „Fotowettbewerb Sonnenschutz“ an praevention(at)svlfg.de.

Eine Jury wählt aus allen Einsendungen die 18 besten Ideen aus – und prämiert diese mit Geldpreisen im Gesamtwert von 1.600 Euro.

Weitere Informationen zum Fotowettbewerb sind auf der Website der SVLFG zu finden.