Stärkster Baum des Jahres in Brandenburg gekürt

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Die größte Robinie des Brandenburgs steht im Fürst-Pückler-Außenpark. Foto: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg

Eine insgesamt ungefähr 20 Meter hohe und mit einem Umfang von 7,65 Metern gemessene Robinie wurde von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Landesverband Brandenburg (SDW) und dem Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) bei der 21. Spitzenbaumaktion als stärkster Baum Brandenburgs gekürt.

Robinie im Fürst-Pückler-Außenpark

Der eindrucksvolle Baum steht im Fürst-Pückler-Außenpark im brandenburgischen Branitz und ist mit seinen Ausmaßen die dickste und stärkste Robinie des Landes Brandenburg. Der Baum wurde der Überlieferung nach um 1850 von Fürst Pückler direkt neben dem ehemaligen Eichenweg gepflanzt. Die Robinie wurde nun als klare Favoritin bei der 21. Spitzenbaumaktion ausgewählt.

 „Natur und Kultur zu malerischem Landschaftsbild verknüpfen“

„Kunst + Natur = Branitzer Parklandschaft. Baumgiganten prägen seit 175 Jahren den Branitzer Park des Fürsten Pückler. Dieser war nicht nur berühmt für seine Baumverpflanzaktionen, sondern auch für die Integration bestehender Bäume in die einzigartige Kulturlandschaft. Und die dickste Robinie Brandenburgs im Branitzer Außenpark zeigt, wie Pückler es verstand, Natur und Kultur zu einem malerischen Landschaftsbild zu verknüpfen“, erklärt Dr. Stefan Körner, Vorstand der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) zur diesjährigen Wahl.

 Ursprüngliche Heimat der Robinie in Nordamerika

In diesem Jahr wurde dabei nicht etwa der höchste Baum prämiert, da die Höhe von Robinien durch ihre knorrigen Kronen selbst von Fachleuten schwer zu vermessen sei, sondern der Baum mit dem größten Umfang, gemessen in einer Höhe von 1,30 Meter. Die zweitgrößte Robinie stehe mit einem Umfang von 6,72 Metern und einer geschätzten Höhe von 16 Metern in Langerwisch am Priesterweg. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende Robinie wird seit dem frühen 18. Jahrhundert in Parks, Alleen und Wäldern gepflanzt. Bundesweit gesehen gibt es in der Mark die größten Vorkommen. Unterschiedliche Forst-Datenquellen gehen hier von mehr als 10.000 Hektar Robinienfläche, das bedeutet 0,5 Prozent der Waldfläche Brandenburgs, aus. Dabei sind Alleen und Parkbäume nicht mitgezählt.

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