Grüne Branche

Stars for Europe geht neue Wege in der Poinsettien-PR

Verbraucher sollen Poinsettien in einem völlig neuen Licht sehen. Das zumindest wünschen sich die Mitglieder des Marketingbeirats von Stars for Europe, der Marketinginitiative der Weihnachtssternzüchter. Dabei helfen sollen neue Wege in der Poinsettien-PR. 

„Neben der klassischen PR wollen wir auch Social Media und andere neue Medien nutzen. Wir wollen die Sicht der Verbraucher ändern. Sie sollen den Weihnachtsstern in einem völlig neuen Licht sehen“, erklärte Sonja Dümmen (Dümmen) in ihrer Ansprache beim diesjährigen Stars for Europe-Event in Hamburg. Als Mitglied des Marketingbeirats von Stars for Europe aus den Züchtungshäusern war sie zusammen mit Richard Petri (Selecta Klemm) und Ulrich Eberhardt (Syngenta Seeds) zum ersten Mal auch Teil des jährlich stattfindenden Events.

Anlass der dreistündigen Veranstaltung war die diesjährige Kampagne „Sterne verbinden – Once upon a Star“. Die Floraldesigner Ilka Siedenburg und Björn Kroner – maßgeblich am Konzept der Märchen-Kampagne beteiligt – präsentierten auf dem Event die drei Märchen-Szenarien Dornröschen, Rotkäppchen und Schneewittchen. So entstanden plakative Werkstücke, wie beispielsweise ein Dornröschenbett, umrahmt von Hunderten rosafarbener Poinsettia-Blüten.

Viele Dekorationsmöglichkeiten
„Uns war es besonders wichtig, den Gästen die Vielseitigkeit des Weihnachtssterns näherzubringen. Er ist ein fester Bestandteil der europäischen Weihnachtsdekoration. Die meisten Leute wissen allerdings gar nicht, wie viele Dekorationsmöglichkeiten die Pflanze überhaupt bietet“, erläuterte Ilka Siedenburg.

Und auch Do-it-yourself-Ideen waren zu sehen. Diese einfachen Deko-Tipps präsentiert Stars for Europe ab Mitte November auch in der Applikation „Sternenwerkstatt“. Die webbasierte Internetseite wird für alle internetfähigen Geräte verfügbar sein. Zielgruppe sind Laien, die Spaß am Dekorieren haben. In Step-by-Step-Bilderstrecken vermittelt die Applikation dem Nutzer das Vorgehen.

Außerdem wird eine auf Google basierende Karte mit den Standorten von Floristikgeschäften enthalten sein, die es den Nutzern erleichtert, das nächste Geschäft für den Kauf der Zutaten zu finden. „Letztlich holt sich der Kunde die Zutaten und Infos im Fachgeschäft“, so Ilka Siedenburg. (nq)