Start-up vermittelt Grünflächen

Veröffentlichungsdatum: , Sven Weschnowsky / TASPO Online

Das Team hinter Take a Garden, CEO Angelika Kramer-Schütz und CTO Valentin Sauer. Foto: Take a Garden

Der eigene Garten hat im Zuge der Corona-Pandemie nochmals einen deutlichen Schub erhalten. Gerade in der Stadt sehnen sich Menschen nach grünen Rückzugsorten. Das Start-up Take a Garden hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen und Freizeitflächen zusammenzubringen.

Nachhaltige und effiziente Nutzung bestehender Flächen

Take a Garden ist das erste Online-Portal zur flexiblen Vermittlung von Grün-, Erholungs- und Freizeitflächen. Über die Online-Plattform finden Mieter und Vermieter ungenutzter Grünflächen zusammen. Mit flexiblen Mietmodell macht Take a Garden dadurch die große Menge bestehender, wenig genutzter Grünflächen und Gärten für die Gesellschaft sicht- und nutzbar. Besitzer solcher Grünflächen bieten diese auf Take a Garden an und Interessenten mieten diese flexibel für einen Tag, eine Woche oder auch eine ganze Saison. Auf diese Weise eröffnet Take a Garden der Gesellschaft Zugang zu einem riesigen, ungenutzten Schatz, trägt zum Erhalt bestehender Grünflächen bei und steigert deren Nutzwert. Dabei ist die Vermittlung der zu mietenden Fläche sehr vielfältig und reicht von privaten Gärten, über Zeltplätze, Eventlocations, Waldhütten bis hin zu ungenutzten Ackerflächen.  Die Eintragung der zu vermietenden Flächen erfolgt demnach kostenlos.

Nutzung nach Sharing-Prinzip

Das Start-up setzt somit auf das Sharing Prinzip, bei dem begrenzte Flächen maximal nutzbar gemacht werden. Ein flexibles Mietkonzept für Grünflächen wird einfach und digital abgewickelt. Mit der Suchfunktion können angebotene Flächen für sämtliche persönliche Bedürfnisse gebucht werden. Zum Gärtnern, zum Erholen, zum Feiern oder zum Arbeiten, bei Take a Garden können Flächen für sämtliche Anlässe und flexible Zeiträume gefunden werden. Die Idee zum Geschäftsmodell kam Gründerin Angelika Kramer-Schütz, als sie in Braunschweig mit zwei Kindern lebend selbst auf der Suche nach einer Grünfläche war.

„Vorhandenes Angebot nicht zufriedenstellend“

„Ich habe selbst mit meiner Familie in der Innenstadt gelebt und war auf der Suche nach einem Garten zum Spielen für meine Kinder, zum Gärtnern und Erholen. Das vorhandene Angebot war nicht zufriedenstellend, ich hatte dann aber Glück und durfte den Garten einer Freundin nutzen, während sie verreist war. Das war für uns beide eine Win-Win Situation. Ich habe festgestellt, dass viele Gärten kaum genutzt werden, gleichzeitig aber die Nachfrage - besonders für Städter - sehr hoch ist. Für viele Familien ist ein Wochenende oder ein Familienfest im Grünen ein unerreichbarer Traum. Es ist mir ein Anliegen, vorhandene, ungenutzte Grünflächen, gerade für Familien, zugänglich und nutzbar zu machen“, erklärt CEO Kramer-Schütz.