Grüne Branche

Staudengärtner setzen (neues) Zeichen

Den "Ruf der Staude" retten will mit einem Kompetenzzeichen jetzt der Bund deutscher Staudengärtner (BdS). Das Zeichen steht für Verlässlichkeit, Rückverfolgbarkeit und Ehrlichkeit, so der Vorsitzende des Verbandes Jakob Hokema. Die Staudengärtner wollen mit dem Zeichen auf Etiketten und anderen Werbeträgern an der Ware Kompetenz zeigen. Gleichzeitig legen sie sich ein Pflicht-Programm auf: bestimmte Kulturverfahren verwenden, Sortimentsbreite und -tief bereit halten, Verfügbarkeit beachten, Lebensbereiche und Standorte respektieren, ehrlich mit Winterhärte oder -Schutz umgehen. Dies ist erst mal eine Selbstverpflichtung der Betriebe. Wer das Zeichen verwendet, sollte es beispielsweise mit einer Betriebsnummer koppeln, damit jeder ermitteln kann, wo die Pflanze herkommt. Vorgesehen ist auch, eine zertifizierte Prüfgesellschaft einzusetzen, damit das Kompetenzzeichen auch Ernst und Nachdruck bekommt. Natürlich gibt es auch begleitend einen Internetauftritt unter www.stauden.de, sowie erläuternde Broschüren. Erste Ansprechpartner sind die Einkäufer der Gartencenter sowie die Landschaftsgärtner, die sich auf solche Ware einlassen sollen. Danach sind die Konsumenten angesprochen, die dann ebenfalls sicher sein können, wirklich winterharte und dauerhafte und tatsächlich Stauden zu bekommen, die sie nicht im Stich lassen.