Grüne Branche

Stiftung Warentest: Kleine Rasenmäher konnten nicht voll überzeugen

Früher fielen Rasenmähertests schon schlechter aus. Doch auch die aktuelle Rasenmäherprüfung der Stiftung Warentest brachte allenfalls durchwachsene Resultate. Diese neueste Untersuchung konzentrierte sich auf handgeführte Kleinrasenmäher für den Garten. Nur eines von 17 zu prüfenden Modellen - der Benzinrasenmäher Honda HRX 426 C PD - erreichte das Test-Qualitätsurteil "Gut" (Note 2,4). Elf Geräte wurden mit "Befriedigend" bewertet. Fünf Modelle scheiterten in der Sicherheitsprüfung und wurden deshalb auf "Mangelhaft" abgewertet. Eines dieser Geräte ist nicht mehr im Handel. Das Mähen als ihre vorrangige Aufgabe erledigten die meisten Geräte durchaus zufriedenstellend. In diesem "Fach" gab es ein "Sehr gut" für vier Geräte und ein "Gut" für drei der 17 Rasenmäher. Sehr gute Mähergebnisse zeigten folgende Modelle:

-Hornbach Macallister Mac 1440 E;

-Sabo 43-Compact SA 331;

-Viking MB 545;

-Wolf Garten CompactPlus 40 B.

Zehn Elektrorasenmäher und sieben Benziner standen im Test. Unter den elektrisch betriebenen Geräten erhielt der Bosch Rotak 34 mit Note 2,6 das beste Gesamtergebnis, obwohl er lauter als alle anderen Elektrorasenmäher war. Knapp dahinter mit Gesamtnote 2,7 folgten Gardena 34E easyMove und Hornbach Macallister Mac 1440 E. Der Benzinrasenmäher Honda HRX 426 C als einziges Gerät mit dem Qualitätsurteil "Gut" konnte bei trockenem Rasen ebenso überzeugen wie bei nassem und bei hohem Rasen. Er erwies sich darüberhinaus als leisester Benziner. Allerdings war er mit einem Durchschnittspreis von 570 Euro einer der teuersten Mäher. Die Preise der 17 untersuchten Rasenmäher variierten von 50 Euro für ein als "Mangelhaft" bewertetes Billiggerät von Otto/Hanseatic bis hin zu 650 Euro für den insgesamt befriedigenden, im Mähergebnis aber sehr guten Sabo 43-Compact. Die drei bestbewerteten Elektrorasenmäher unterschieden sich im Durchschnittspreis dagegen kaum (159 bis 170 Euro).

Die Elektrorasenmäher sind normalerweise viel leiser als die Benziner. Den geringsten Krach machte der Wolf-Garten 2.32 E-1 mit einem Schallleistungspegel von 84,1 dB(A). Der Bosch Rotak 34 war mit 91,3 bB(A) ungewöhnlich laut. Bei den Benzinern variierten die Lautstärken von 90 dB(A) beim Testsieger von Honda bis hin zu 94,1 dB(A), was am Bauhaus/Hurricane HB 46 R gemessen wurde. Das ausführliche Ergebnis des jüngsten Rasenmähertests der Stiftung Warentest finden Sie in der Mai 2007-Ausgabe der Zeitschrift Test.