Grüne Branche

Stiftung Warentest nahm Substrate unter die Lupe

Bei Blumenerde besser keine Billigware wählen! So lautet ein Rat der Stiftung Warentest. Sie testete 63 Blumenerden für Topf- und Balkonpflanzen und ermittelte deutliche Vorzüge von vergleichsweise hochpreisigen Markenprodukten. Details zu dieser Untersuchung stehen in der April 2004-Ausgabe der Zeitschrift Test. Dass oft weniger Erde als angegeben in den Säcken ist, kritisierte die Stiftung Warentest generell. Die Warentester prüften das Füllvolumen anhand der DIN EN 12580. Bei über der Hälfte der Produkte war nach dem Auflockern weniger Erde drin als angegeben. Die Stickstoffgehalte waren bei 28 Prozent der Proben „viel zu gering“, bei zwölf Prozent „zu gering“, bei zwei Prozent „zu hoch“. Die Stickstoffgehalte wurden nach CAT-Methode ermittelt. Beim Pflanzentest mit Chinakohl gediehen die Pflanzen bei 18 Prozent der Proben „prächtig“, bei 45 Prozent „wie erwartet“, bei 19 Prozent „bescheiden“ und bei 18 Prozent „spärlich“. Fast jede achte Blumenerde-Probe erwies sich als „Samentüte“ mit diversen Unkräutern.