Grüne Branche

Studie zu Friedhofsgebühren 2011: Mehr Transparenz gefordert

Mit einer neuen Friedhofsgebührenstudie treten die Verbraucherinitiative Aeternitas und der Bund der Steuerzahler (BdSt) Niedersachsen und Bremen für transparente Friedhofsgebühren ein. Die beiden Organisationen haben die Friedhofsgebühren von 77 niedersächsischen und bremischen Städten untersucht.

Die großen Gebührenunterschiede zwischen den Kommunen und zwischen verschiedenen Grabarten könnten viele Menschen nicht nachvollziehen. Auch fehle den Bürgern häufig das Verständnis für die Höhe von Gebührenbescheiden. Bernhard Zentgraf, Vorstandsmitglied des BdSt Niedersachsen und Bremen, bemängelt: „Der Laie kann in einer Friedhofsgebührenordnung kaum erkennen, was an Gesamtkosten auf ihn zukommt.“
In ihrer Friedhofsgebührenstudie 2011 machen Aeternitas und der BdSt Vorschläge für eine transparente und gerechte Gebührenkalkulation. Darüber hinaus biete die Studie die Möglichkeit, die Gebühren einzelner Kommunen und verschiedener Grabarten zu vergleichen und sich auf die voraussichtlichen Kosten einzustellen.
Die Studie ist erhältlich als Printversion oder Download (www.steuerzahler-niedersachsen-bremen.de; www.aeternitas.de). Die letzte Friedhofsgebührenstudie wurde 2005 veröffentlicht. Neu hinzugekommen sind unter anderem Gebührenübersichten für Urnengemeinschaftsanlagen und Baumbestattungsmöglichkeiten auf kommunalen Friedhöfen.– fk –