Grüne Branche

Sturm "Kyrill": Glas wird knapp

Ein großes Thema an den Ständen der Gewächshaushersteller auf der Internationalen Pflanzenmesse IPM waren die Schäden durch Sturm "Kyrill". Bundesweit dürften es rund 2000 Schäden in Gärtnereien gewesen sein, schätzt die Gartenbau-Versicherung.

Vermutlich belaufe sich die Schadenhöhe auf vier bis fünf Millionen Euro, so hieß es auf der IPM. Allerdings lägen bei 95 Prozent der Fälle die Schäden bei unter 5000 Euro pro Betrieb. Größter bisher bekannter Einzelschaden: 1500 zerbrochene Scheiben!

Momentan sei es mancherorts durchaus schwierig, ausreichend Glas zu bekommen. Der Trend zu großen Scheiben, unterschiedlichen Scheibenmaßen und besonders hohen Gewächshäusern zeigt Nachteile, wenn es um den Reparaturfall nach solchen Schadensereignissen geht. Deshalb wird es immer wichtiger, dass die Betriebe ausreichende Mengen an Ersatzglas im Betrieb vorrätig halten.