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SVLFG: Renten steigen um bis zu 5,95 Prozent

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Rentner, die Mitglieder der Sozialversicherung Landwirtschaft Forsten und Gartenbau sind, dürfen zum 1. Juli 2016 mit einem Anstieg der Rente rechnen. Das Plus von 4,25 bis 5,95 Prozent bedeutet den höchsten Anstieg seit 23 Jahren.

Die Rente für Mitglieder der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau steigt ab dem 1. Juli. Foto: Fotolia Butch

SVLFG: Erhöhte Rente in neuen wie alten Bundesländern

Ruheständler in den alten Bundesländern freuen sich zum Stichtag über 4,25 Prozent mehr Rente, während ihre Kollegen aus den neuen Bundesländern 5,95 Prozent mehr auf ihrem Konto wiederfinden werden. So teilte es das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit und beruft sich dabei auf die Daten des statistischen Bundesamts und der Deutschen Rentenversicherung.

Die erhöhten Auszahlungsbeträge greifen sowohl für Renten aus der Alterssicherung der Landwirte als auch für solche aus der landwirtschaftlichen Unfallversicherung. Auch die Verletztenrenten, die von der landwirtschaftlichen Unfallversicherung gewährt werden, erhöhen sich zum 1. Juli dieses Jahres entsprechend der Rentenanpassung in der gesetzlichen Rentenversicherung (§ 95 SGB VII).

Die Anpassung der Renten (nur) für die Unternehmer beträgt bundeseinheitlich 4,25 Prozent (Anpassungsfaktor West). Alle anderen Renten werden nach Ost und West getrennt angehoben. Der Rentenanpassungsfaktor Ost beträgt 5,95 Prozent.

Monatliche Verletztenrente steigt als Vollrente

Die Vollrente, also die Verletztenrente, die bei einer MdE von 100 Prozent zu zahlen ist, beträgt zwei Drittel des jeweils zugrunde zu legenden Jahresarbeitsverdienstes. Nach Anpassung des Jahresarbeitsverdienstes zum 1. Juli 2016 dürfte die monatliche Verletztenrente - ohne etwaige Zu- und Abschläge - als Vollrente steigen für:

  • Unternehmer (und die Ehegatten bzw. Lebenspartner) auf 689,86 Euro
  • mitarbeitende Familienangehörige auf 1.211,39 Euro / West und  1.067,98 Euro / Ost
  • Arbeitnehmer auf durchschnittlich 1.354,26 Euro / West und durchschnittlich 1.341,55 Euro / Ost