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TASPO Extra Weihnachtsbaum: Blick über den großen Teich

In den USA ist vieles anders und alles ein bisschen größer als in Europa. Das gilt auch, wenn es um Weihnachten und Weihnachtsbäume geht, die von den Amerikanern in einer Größe ab 1,40 bis drei Meter geliebt werden. Der passende Weihnachtsschmuck wird beispielsweise im Bronners Christmas Store in Frankenmuth angeboten, dem weltgrößten Weihnachts-Einkaufsmarkt. 

Das Wunderland des Weihnachtsschmucks war eine der Stationen, die eine gut 20-köpfige Gruppe von Weihnachtsbaumanbauern und Forstbaumschulern unter fachlicher Führung von Kurt Lange in Zusammenarbeit mit dem Reiseunternehmen Farm Tours vom 19. bis 30. Juli 2012 ansteuerte. Ziel der Reise war Michigan im Osten der USA, um sich über die dortige Situation der Weihnachtsbaumbranche zu informieren.

Auf dem Programm standen Demonstrationen von Schnittmaßnahmen mit der Machete, die Darstellung der Kulturtechniken, Bewässerung, Frostschutz, Pflanzabstände und Baumgrößen. Zu den Spezialitäten der Brian Bosch Farm in Allendale beispielsweise gehört die Produktion von Topfbäumen, sogenannten table trees. Die wichtigste Weihnachtsbaumart im Osten der USA ist generell die spät austreibende Frasertanne, weil die sowohl das Klima als auch die Kulturmethoden verträgt, zu denen ein mehr oder weniger harter Schnitt zählt.

Welche Einblicke die Reisegruppe in den USA noch gewann, warum amerikanische Produzenten ihre Weihnachtsbäume färben und wie sich das Preisniveau in den Vereinigten Staaten gestaltet, lesen Sie in unserem TASPO Extra Weihnachtsbaum auf vier Seiten in der aktuellen TASPO Ausgabe 35/2012. Wieder zurück in Deutschland erfahren Sie, wie im Isernhagener Betrieb von Detlef Nötel Mitarbeiter mit Eigenverantwortung dafür sorgen, dass bei den Verkaufsständen Absatz und Nachschub funktionieren. (ts)