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TASPO Online Blaulicht-Report: Brand bei Rosenzüchter, Einbrüche in Blumengeschäfte

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Vermutlich durch eine Silvesterrakete fing in der Neujahrsnacht das Gewächshaus eines Rosenzuchtbetriebs in Uetersen Feuer. Auch in Straelen brannte es in einer Gärtnerei. Außerdem machten sich Einbrecher im gesamten Bundesgebiet an Blumengeschäften, einer Gärtnerei und einem Gartencenter zu schaffen.

Fünfstelliger Sachschaden durch Brand im Rosengewächshaus

Bei dem Rosenzüchter in Uetersen geriet laut Polizeibericht in der Neujahrsnacht die Schattierung eines Produktionsgewächshauses in Brand. Als Ursache vermuten die ermittelnden Beamten einen pyrotechnischen Gegenstand, der „die Umwandung des Gewächshauses durchschlagen und anschließend die folienartige Beschattung in Brand gesetzt“ haben dürfte.

Das Feuer breitete sich in dem 50 mal 30 Meter großen Gebäude offenbar rasch aus – als die alarmierte Feuerwehr kurz nach zwei Uhr eintraf, brannte die Kunststofffolie bereits großflächig. Binnen einer Stunde hatten die etwa 30 ausgerückten Einsatzkräfte die Flammen zwar gelöscht, auch konnten sie ein Übergreifen des Brands auf die Nachbargebäude verhindern. Trotzdem bewegt sich der entstandene Sachschaden ersten Schätzungen zufolge im mittleren fünfstelligen Bereich. 

Ob bei dem Brand auch die Rosenpflanzen im Gewächshaus beschädigt wurden – durch das Feuer beziehungsweise herabgefallene Teile des abbrennenden Schattiergewebes – ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Mitarbeiter löschen Kabelbrand in Straelener Gärtnerei

Bereits am vergangenen Freitagvormittag brannte es im Gewächshaus einer Gärtnerei in Straelen, weil sich aus noch unbekannter Ursache die Kabel an der Decke des Gebäudes entzündeten. Eine Reihe Rosen fing dadurch laut Einsatzbericht Feuer, bevor die Mitarbeiter des Gartenbau-Betriebs den Brand löschen konnten. Sechs von ihnen wurden anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik eingeliefert.

Mit brachialer Gewalt Zutritt zu Blumengeschäft verschafft

Im schwäbischen Balingen drang Mitte vergangener Woche ein Einbrecher mit brachialer Gewalt in ein Blumengeschäft ein. Über die aufgeschlitzte Wand eines Foliengewächshauses verschaffte er sich Zutritt, um anschließend die Gewächshaustür zum angrenzenden Geschäft mit einem Pickel einzuschlagen. Dort durchwühlte er das Büro und die Ladenkasse und machte sich mit dem erbeuteten Münzgeld unerkannt aus dem Staub. Sachschaden: rund 2.200 Euro.

Diebe haben es auf Bargeld und Europaletten abgesehen

Ebenfalls auf Blumengeschäfte hatten es Diebe in Bad Langensalza und Germersheim abgesehen. Während die unbekannten Täter im ersten Fall vor allem auf der Suche nach Bargeld waren und tatsächlich einen zweistelligen Betrag erbeuten konnten, waren in Germersheim Europaletten das „Objekt der Begierde“. 180 Stück im Gesamtwert von rund 4.500 Euro ließen die Einbrecher aus dem Blumengeschäft in der Mainzer Straße in der Nacht von Donnerstag auf Freitag laut Polizei mitgehen.

Gärtnerei-Einbrecher stiehlt Alkohol und Orangen

Alkohol und eine Kiste Orangen entwendete ein Einbrecher dagegen am vergangenen Wochenende aus einer Gärtnerei im baden-württembergischen Wannweil. Um in das Gebäude und den Verkaufsraum zu gelangen, schlug der Unbekannte diverse Scheiben ein und verursachte so mehrere hundert Euro Sachschaden.

Gartencenter-Scheibe mit Kanaldeckel zertrümmert

Ebenfalls die Scheibe zertrümmerte ein Dieb am Neujahrsmorgen in einem Aalener Gartencenter. Gegen halb vier Uhr schlug der Täter laut Polizeibericht ein Fenster des Geschäfts mit einem Kanaldeckel ein, um sich anschließend in dem Gartencenter nach Beute umzusehen. Offenbar erfolglos, denn nach ersten Erkenntnissen wurde bei dem Einbruch nichts gestohlen.