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TASPO Online Blaulicht Report: Einbrecher über Facebook gesucht, Cannabis auf Rädern

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Der Betreiber des Gartencenters Hauenstein in Rafz hat die Nase von wiederholten Einbrüchen voll und sucht die Täter über Facebook. Zöllner stellen in Oldenburg angebliche Blumen-Setzlinge sicher.

Der TASPO Online Blaulicht-Report erscheint einmal in der Woche. Foto: Pixabay

Gartencenter Hauenstein: Einbrecher auf Video festgehalten

Bereits drei Mal wurde in diesem Jahr in das Gartencenter Hauenstein in Rafz eingebrochen, das im Kanton Zürich in der Schweiz liegt. Die Ermittlungen der Polizei verlaufen eher schleppend. Nun nimmt der Besitzer das Heft selbst in die Hand und postet zwei Videos, die die Überwachungskamera aufgezeichnet hat, auf Facebook.

Die erste Aufzeichnung zeigt drei Männer, die sich Sturmhauben übergezogen haben. Ohne Zeitdruck oder erkennbare Furcht entdeckt zu werden, laufen Sie an der Kamera vorbei. Einer der Einbrecher blickt sogar noch einige Augenblicke lang in die Linse. Im zweiten Video haben es die drei Männer deutlich eiliger und machen sich auf die Flucht.

Betreiber sucht Einbrecher über Facebook

Der Vorfall trug sich am 9. November zu. Fünf Tage später postete der Gartencenter-Besitzer das Video mit dem Titel „ungebetene Gäste im Gartencenter Rafz“ auf der Facebook-Seite des Betriebes und rief die Nutzer dazu auf, den Beitrag zu teilen und telefonische Hinweise zu liefern. Die Community teilte Video und Aufruf bisher 174 Mal.

Dank des schnellen Eintreffens der Polizei sei nichts entwendet worden. Allerdings hätten die ungebetenen Eindringlinge einen hohen Sachschaden verursacht. Zuletzt war im April in das Gartencenter Hauenstein eingebrochen worden.

251 Setzlinge für den Blumenhandel entpuppen sich als Cannabis-Pflanzen

Vermeintliche „Setzlinge für den Blumenhandel“ transportierte ein Pkw-Fahrer auf dem Rücksitz über die Deutsch-Niederländische Grenze. Der Zoll stoppt das Fahrzeug auf der Bundesautobahn 280, an der Abfahrt Weener. „Die Fragen meiner Kollegen nach mitgeführten Betäubungsmitteln oder hochsteuerbaren Waren wurde vom Fahrer prompt verneint“, erklärt Frank Mauritz Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg.

Die Setzlinge, verstaut in einem Karton, entpuppten sich als Cannabis-Pflanzen. Der Fahrer gab auf Nachfrage an, die 251 Jungpflanzen seien für den Blumenhandel in Deutschland bestimmt. Gegen den 55-Jährigen läuft nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.