Grüne Branche

TASPO Online Blaulicht-Report: Gärtner verliert Bein, versuchter Mord im Blumenladen

, erstellt von

In Österreich schwebt eine Blumenverkäuferin nach einer brutalen Attacke in Lebensgefahr. In England büßte ein Gärtner durch einen Spinnenbiss sein halbes Bein, nicht aber die Freude an seinem Beruf ein. Besonders reiche Ernte versprach sich ein Tomatenproduzent in Italien und sitzt deshalb jetzt in Haft.

In Italien hat die Polizei einen Tomaten-/Cannabis-Produzenten verhaftet. Die Kollegen in Österreich nahmen in einem Blumengeschäft einen brutalen Schläger wegen versuchten Mordes fest. Foto: Pixabay

Italien: Tomatenproduzent baut Cannabis an

Der sizilianische Gärtner hatte Medienberichten zufolge gut getarnt zwischen seinen Tomaten mehr als 15.000 Cannabis-Pflanzen unter Glas angebaut. Rund sechs Tonnen Marihuana im Wert von mehreren Millionen Euro hätte der 53-Jährige damit erwirtschaften können – wenn seine illegalen Kulturen vergangene Woche nicht aufgeflogen wären.

Aufmerksame Zeugen hatten der sizilianischen Polizei berichtet, dass von der Tomaten-Farm ein verdächtiger Marihuana-Geruch ausgehen würde – worauf die Ordnungshüter eine Drohne über das 3.500 Quadratmeter große Gewächshaus steuerten und so die zwischen einem halben und anderthalb Meter hohen Hanfpflanzen zwischen den Tomaten entdeckten.

Die Polizisten rückten daraufhin mit schwerem Gerät an, um die Cannabis-Gewächse auszubuddeln und nach eingehender Analyse zu vernichten. Der geständige Tomaten-Gärtner sitzt seitdem in Haft.

England: Gärtner büßt Bein durch Spinnenbiss ein

Giftige Spinnen lauern nur im Dschungel? Von wegen! Ein Gärtner im englischen Leicester wurde während seiner Arbeit von einer sogenannten Falschen Schwarzen Witwe gebissen. Der Achtbeiner ist zwar weit weniger gefährlich als die gefürchtete echte Schwarze Witwe. Weil bei Tätigkeiten im Grünen aber selten sterile Bedingungen herrschen, drang zusätzlich zum Spinnengift auch Schmutz in die Bisswunde ein.

In den folgenden Stunden bekam der Gärtner nicht nur heftige Schmerzen im betroffenen Bein, es schwoll auch stark an – was Medienberichten zufolge selbst die vom Arzt verordneten Antibiotika nicht aufhalten konnten. Erst als ein anderer Mediziner den Spinnenbiss entdeckte, konnte die Blutvergiftung gestoppt werden. Das Bein des 46-Jährigen musste dennoch amputiert werden.

Die Lust auf seinen Beruf ist dem Gärtner trotzdem nicht vergangen. Laut Medienberichten sammelt der Brite aktuell Geld über eine Crowdfunding-Webseite, um sich eine Beinprothese leisten und sein Heim barrierefrei umbauen zu können.

Österreich: Blumenverkäuferin lebensgefährlich verletzt

Mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste am Montag die Angestellte eines Blumengeschäfts im österreichischen Wels. Diese hatte sich die Verkäuferin Medienberichten zufolge bei einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Beziehungsstreit zugezogen.

Demnach hatte der Lebensgefährte der Blumenverkäuferin diese am Montagabend gegen 18:45 Uhr an ihrem Arbeitsplatz aufgesucht. Wenig später musste das Paar offenbar in Streit geraten sein, der laut Medienberichten total eskalierte. So soll der Mann erst brutal auf seine Partnerin eingeschlagen und, als diese bereits am Boden lag, auch noch nach ihr getreten haben. Dabei fügte der rasende 29-Jährige seinem Opfer lebensgefährliche Verletzungen zu, sodass dieses im Krankenhaus notoperiert werden musste. Der Zustand der Blumenhändlerin ist nach wie vor kritisch.

Die Polizei ermittelt daher jetzt wegen Verdacht auf versuchten Mord gegen den brutalen Schläger. Als Motiv vermuten die Beamten die drohende Trennung des Paares.