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TASPO Online Blaulicht-Report: Gewächshäuser brennen, Diebe geschnappt

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Gewächshäuser sind in den vergangenen Tagen in Eschborn und Schenefeld in Brand geraten – mit zum Teil hohem Sachschaden. Baumarkt-Diebe gingen der Polizei in Bad Fallingbostel und Mettmann ins Netz. Mit leeren Händen standen am Ende Einbrecher in ein Blumengeschäft im badischen Brennet da.

In zwei Fällen hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Foto: Heiko Küverling/Fotolia

80.000 Euro Sachschaden bei Gewächshaus-Brand in Eschborn

Lichterloh in Flammen stand am Sonntagabend ein Gewächshaus auf dem Gelände einer ehemaligen Baumschule in Eschborn, was für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei sorgte. Fast zwei Stunden kämpften die Einsatzkräfte gegen das Feuer und den starken Rauch an, die Zufahrtswege der angrenzenden Landstraße mussten voll gesperrt werden. Rund 80.000 Euro Sachschaden sind bei dem Großbrand nach ersten Schätzungen entstanden, meldet die Polizei, die die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Brandursache in Schenefeld noch unklar

Derzeit noch im Dunkeln tappen die zuständigen Beamten in der Frage, was das Feuer im Gewächshaus eines früheren Gartenbau-Betriebs in Schenefeld (Kreis Pinneberg) ausgelöst haben könnte. Bekannt ist aktuell lediglich, dass der Brand am 17. Januar kurz nach Mitternacht ausgebrochen war.

Alarmiert aufgrund starker Rauchentwicklung, tat sich die Feuerwehr zunächst schwer damit, den eigentlichen Brandort auf dem Areal ausfindig zu machen – nicht zuletzt, weil das rund 600 Quadratmeter große Gewächshaus nur schwer zugänglich war. Dennoch gelang es den Einsatzkräften, das Feuer relativ schnell zu löschen und so ein komplettes Abbrennen des Gebäudes zu verhindern. Noch unklar ist, wie hoch der bei dem Brand entstandene Schaden ist.

Diebe stehlen Akku-Kettensägen aus Baumarkt

Auf gleich mehrere Akku-Kettensägen hatten es Diebe vergangenen Donnerstag in einem Baumarkt in Bad Fallingbostel abgesehen. Zwei der insgesamt drei Täter konnte die Polizei allerdings noch am Tatort dingfest machen und Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls gegen die 36 und 37 Jahre alten Männer aus Georgien einleiten. Entkommen konnte dagegen ihr Komplize, der außerhalb des Baumarkt-Geländes das über den Zaun geworfene Diebesgut in Empfang genommen hatte.

Beute im Wert von mehreren hunderttausend Euro

Endlich ins Netz ging den Beamten in Langenfeld ein bereits seit längerem gesuchter Ladendieb. Geschnappt werden konnte der 50-Jährige, als er am vergangenen Mittwoch in einem Baumarkt mehrere Packungen Batterien mitgehen lassen wollte und dabei von der Ladendetektivin beobachtet wurde. Zwar versuchte der Langfinger noch zu flüchten, konnte aber mit Hilfe von zwei weiteren Baumarkt-Mitarbeitern festgehalten und der Polizei übergeben werden.

Bei der Durchsuchung seines Wagens fanden die Beamten diverses weiteres Diebesgut, darunter Werkzeuge, Kopfhörer und Büroartikel – was allerdings nur die Spitze des Eisbergs war. In seiner Wohnung hatte der Tatverdächtige weitere Beute im Wert von mehreren hunderttausend Euro gebunkert, weshalb der Mann jetzt dem Haftrichter vorgeführt wurde.

Einbrecher finden leere Kasse vor

Ohne Beute mussten Unbekannte dagegen aus einem Blumengeschäft in Wehr-Brennet abziehen, in das sie am vergangenen Samstag spätabends eingebrochen waren. Zugang verschafften sie sich, indem sie die Eingangstür mit einem Pflasterstein demolierten. Im Verkaufsraum fanden sie dann allerdings lediglich die leere Ladenkasse vor, weshalb die Täter unverrichteter Dinge wieder durch die von ihnen zerstörte Tür abzogen.