Grüne Branche

TASPO-Umfrage: Absatzbereich Einzelhandel am besten bewertet

In der TASPO-Umfrage zum Frühjahrsgeschäft 2007 der Baumschulen wurden von den befragten zehn Landesverbänden im Bund deutscher Baumschulen die Absatzbereiche Einzelhandel und GalaBau durchschnittlich mit "gut" bewertet. Allein Sachsen und Hannover bewerteten den Absatz an den GaLaBau mit einer Vier. Im Vergleich zum Vorjahr verbuchte der Absatz über Kommunen/Ausschreibungen eine kleine Steigerung, wird aber immer noch als schwach bewertet.

Für diesen Absatzbereich gab es als bes-te Wertung aus Schleswig-Holstein eine Zwei. Weser-Ems sprach von einer "langsam wieder besseren Nachfrage", aus dem Rheinland und Westfalen-Lippe gab es eine Drei. Das Urteil aus Hessen: "schwach (4)", aus Sachsen und Hannover kam eine glatte Vier, ebenso aus Bayern. Der Landesverband Württemberg gab an, dass sich der Absatz an Kommunen/Ausschreibungen weiter "verschlechtert" habe. Sachsen-Anhalt bewertete mit einer "5,3". Für den Absatzbereich Einzelhandel wurde meist die Note Zwei vergeben. Ein "gut, teilweise sogar sehr gut" hieß es aus Weser-Ems. Eine Eins bis Zwei gab es aus Hannover, eine Zwei kam aus Westfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Rheinland, Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein. "Zurückhaltend bis gut" wertete Württemberg, eine Zwei bis Drei vergab Hessen.

Für den Absatz an den GaLaBau gab es Noten von Zwei bis Vier. Im Einzelnen gab es eine Zwei aus Württemberg, Rheinland, Bayern, Weser-Ems und Schleswig-Holstein, eine Drei aus Westfalen-Lippe und Hessen, eine "3,7" aus Sachsen-Anhalt, und eine Vier vergaben Sachsen und Hannover. Das Preisniveau im Frühjahrsgeschäft wurde von "fallend" und "keine Verbesserung in Aussicht" über "gleichbleibend", "unverändert", "stabil" bis hin zu "leichtem Anstieg" eingestuft.

Mehrere Landesverbände sehen bereits 50 Prozent und mehr des Absatzes im Frühjahr angesiedelt: Dabei reichten die Schätzungen des Anteils des Frühjahrsgeschäftes von 35 bis 60 Prozent mit einer eindeutigen Häufung im Bereich 50 bis 55 Prozent (Vergleich Vorjahresumfrage: 45 bis 50 Prozent). Etwas niedriger fielen die Werte für das Herbstgeschäft aus: Die Einschätzungen reichten von 25 bis 55,5 Prozent. Nach wie vor sehr gering wird der in den Sommermonaten erwirtschaftete Umsatzanteil im Vergleich zum Frühjahrs- und Herbstgeschäft eingeschätzt. vier Prozent Umsatzanteil gab Bayern an, gefolgt von Weser-Ems mit fünf Prozent und Sachsen-Anhalt mit 9,5 Prozent. Württemberg, Schleswig-Holstein und Rheinland gaben zehn Prozent an, Hessen und Sachsen 15 Prozent. Der Landesverband Hannover schätzte 25 Prozent Umsatzanteil im Sommer.

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