TASPO-Umfrage: Folgen des harten Lockdowns bis Silvester

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Seit Mitte Dezember und bis mindestens 31. Januar befindet sich die Bundesrepublik im harten Lockdown. Foto: Jens Maes/Unsplash

Welche Folgen hatte der harte Lockdown vom 16. Dezember bis Silvester? Das fragte die TASPO die wichtigsten Vermarktungsorganisationen.

Großhandel für Gewerbekunden von Schließungen ausgenommen

„Da der Großhandel für Gewerbekunden von den aktuellen Schließungen ausgenommen ist, stehen die Landgard Cash & Carry-Märkte dem Fachhandel auch weiterhin als Dienstleister zur Seite. Dennoch wirken sich die massiven bundesweiten Einschränkungen durch Öffnungsverbote unter anderem für Blumenfachgeschäfte und Gartencenter auch auf diesen Bereich sehr stark aus“, berichtet Landgard in einer ersten Einschätzung. Denn selbst Fachgeschäfte wie Floristen oder Blumenläden, die in einigen Bundesländern unter strengen Vorgaben teils geöffnet haben dürfen, stünden durch das sehr zurückhaltende Kaufverhalten der Endverbraucher vor großen Herausforderungen.

Gravierende Folgen für Bereich DIY und Landgard Fachhandelsvertrieb

„Dies alles wirkt sich insgesamt stark negativ auf den Umsatz der Landgard Cash & Carry-Märkte aus. Es führt außerdem zu einschneidenden Situationen für die Erzeugerbetriebe. Um diese zu unterstützen, hält Landgard den Vertriebsweg Cash & Carry auch unter den Bedingungen des erneuten harten Lockdowns weiterhin offen“, erklärt der Vermarkter gegenüber der TASPO. Gravierend seien die Folgen auch für den Bereich DIY bei Landgard. „Da die Baumärkte bei diesem Lockdown für Endverbraucher geschlossen haben, kann Landgard Blumen und Pflanzen in diesem Bereich derzeit nicht vermarkten. Ähnlich sieht die Situation im Landgard Fachhandelsvertrieb aus, auch hier ist aufgrund des Lockdowns die Vermarktung fast komplett zum Erliegen gekommen“, gibt die in Straelen-Herongen ansässige Erzeugergenossenschaft gegenüber der TASPO an.

LEH und Discount dürfen weiter Pflanzenartikel verkaufen

Dagegen werden im Bereich Retail alle geplanten Aktionen von den Kunden auch weiterhin abgenommen. „Da der LEH und Discount in Deutschland weiter Pflanzenartikel verkaufen dürfen, ist der Warenfluss ungebrochen. Aktuell einzige Ausnahme ist Sachsen, wo keine Pflanzen mehr verkauft werden können. Die für diese Region geplante Ware wird daher vom Bereich Retail bei Landgard auf andere Regionen umverteilt“, erklärt der Vermarkter.

► Welches Resümee die Vermarktungsorganisationen Veiling Rhein-Maas, Plantion und Royal FloraHolland in unserer Umfrage zu den Folgen des harten Lockdowns bis Silvester zogen, lesen Sie in der TASPO 1/2021. Darüber hinaus finden Sie in der am 15. Januar erscheinenden TASPO 2/2021 die ausführliche Bilanz zum Weihnachts- und Silvestergeschäft von Landgard und der Veiling Rhein-Maas.

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