Grüne Branche

TASPO-Umfrage im grünen Einzelhandel: Weihnachtsgeschäft auf Vorjahresniveau

Das Weihnachtsgeschäft lief bei dem Gros (40 Prozent) der Gartencenter und Blumenfachgeschäfte so wie im Vorjahr. Bei einem Drittel der Befragten war das Geschäft rückläufig, wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Dagegen beurteilten 23 Prozent das Weihnachtsgeschäft besser als 2007. Zu diesem Ergebnis kommt die BBE-Unternehmensberatung (Köln) in ihrer Dezember-Umfrage unter 50 Blumenfachgeschäften und 50 Gartencentern im Auftrag der TASPO.

Besonders nachgefragt wurden lebendes Grün (44 Prozent) und Deko (42 Prozent). Renner bei den Artikeln aus dem Bereich "lebendes Grün" waren Weihnachtssterne, wobei die Nachfrage im Westen (48 Prozent gegenüber neun Prozent im Osten) zu diesem Spitzenplatz führte. Tannengrün und -bäume belegen den zweiten Rang (27 Prozent), gefolgt von Topfpflanzen (23 Prozent) und Schnittblumen (18 Prozent). Amaryllis und Christrosen scheinen nur im Westen eine Rolle zu spielen.

Bei den Dekoartikeln liegt die weihnachtliche Saisonware vorn, besonders in Blumenfachgeschäften im Westen. Engel erreichen 29 Prozent. Lampen, Kerzen und sonstige Beleuchtung belegt den dritten Rang mit 19 Prozent.

Bei 31 Prozent der Blumengeschäfte und Gartencenter macht das Advents- und Weihnachtsgeschäft einen Anteil von 20 bis 30 Prozent des Ganzjahres-Umsatzes aus. Das betrifft vor allem den Osten und die Blumenfachgeschäfte. Bei der Mehrzahl der befragten Betriebe (62 Prozent) liegt der Anteil am Ganzjahres-Umsatz darunter, und das gilt besonders für Gartencenter.

Vergleicht man den Anteil des Advents- und Weihnachtsgeschäftes im Rückblick der vergangenen drei bis fünf Jahre, ist der Anteil bei 43 Prozent der Befragten gleichbleibend. 37 Prozent stufen die Entwicklung rückläufig ein, allen voran Betriebe im Osten und Blumenfachgeschäfte. Eine steigende Tendenz können 16 Prozent der Unternehmer feststellen: vor allem Gartencenter und Betriebe im Westen.

Etwa die Hälfte der Betriebe und da vor allem die im Westen bietet zur Advents- und Weihnachtszeit ein besonderes Sortiment an, das sich abhebt. 43 Prozent wählen eine Mischung und kombinieren Discountware mit Hochwertigem. Der Anteil derjenigen, die aufgrund der Entwicklung des Weihnachtsgeschäftes die Verkaufsfläche vergrößert oder verkleinert haben, ist mit jeweils zwölf Prozent gleich.