Grüne Branche

TASPO-Umfrage zur Frühjahrssaison in Baumschulen: abgesetzte Menge gut benotet

"Der Tiefpunkt beim Pflanzenabsatz in Menge und Preis scheint überwunden", so lautet die Gesamtbewertung des Frühjahrsgeschäfts 2007 des Landesverbandes Westfalen-Lippe. Diese Aussage spiegelt im Großen und Ganzen die Ergebnisse der TASPO-Umfrage zur Marktlage im Frühjahr 2007 wider. An der Umfrage teilgenommen hatten zehn Landesverbände im Bund deutscher Baumschulen (BdB): Schleswig-Holstein, Weser-Ems, Westfalen-Lippe, Württemberg, Bayern, Rheinland, Sachsen, Hessen, Sachsen-Anhalt und Hannover. Bei der Gesamtnote für die abgesetzten Mengen im Frühjahr waren sich fast alle teilnehmenden Landesverbände einig. Neben einer Zwei Plus (Weser-Ems) und einer "3,3" (Sachsen-Anhalt) vergaben alle anderen Verbände eine Zwei. Im Vergleich zur Menge fiel in der Umfrage die Gesamtnote für den Faktor Preis meist, aber nicht immer, schlechter aus. Hier reichten die Noten von Zwei (Schleswig-Holstein) und "2,5" (Rheinland) über Drei (Hessen, Sachsen, Bayern, Weser-Ems, Hannover) und "3,7" (Sachsen-Anhalt) bis hin zur Schulnote Vier (Westfalen-Lippe, Württemberg). In der von der TASPO angefragten "Gesamtbewertung in einem Satz" zum Frühjahrsgeschäft äußerte Hessen "frühe, gute, lang anhaltende Saison". "Ein positives Einkaufsverhalten bei Kunden und Einkäufern" sah der Landesverband Sachsen. "So kann es weitergehen", meinte der Landesverband Schleswig-Holstein. Der Landesverband Rheinland dagegen äußerte sich etwas zurückhaltender: "bis Ende April sehr zufriedenstellend, dann im Mai etwas wieder verloren - aber besser als zuvor". Ebenso Weser-Ems: "gute Nachfrage, starkes erstes Quartal, Mai bis Juni etwas schwächer, positive Stimmung". Auch Württemberg war nicht ganz zufrieden: "Wegen der guten äußeren Bedingungen hätten mehr Pflanzen zu besseren Preisen abgesetzt werden müssen." Sachsen-Anhalt sah einen "leichten Aufwärtstrend - besser als das Vorjahr". Absatz und Preis stünden aber in keinem Verhältnis zu den Kosten. Der Landesverband Hannover teilte mit, dass durch früher einsetzenden Verkauf mehr Ware abgeflossen sei, die Privatpreise gut, der Großhandel schlechter zu bewerten sei. Aus Bayern verlautete: "wegen Ausfall des Winters sehr lange Verkaufsperiode, wegen Trockenheit und Sturm teilweise Einbußen im Verkauf". Den ganzen Artikel lesen Sie in der aktuellen TASPO-Ausgabe Nr. 26