Grüne Branche

Teilweiser Ausgleich: Hornbach holt im Sommer auf

Nach einem trüben Frühjahr hat die Baumarktkette Hornbach ihre Einbußen mit dem Sommergeschäft teilweise wettgemacht. Dies berichtete das Handelsblatt Ende Oktober.

Nicht zuletzt aufgrund der Pleite des Konkurrenten Praktiker rechne der Konzern damit, dass sich die positive Entwicklung auch im Herbst und Winter fortsetzt.

Der Umsatz des Unternehmens sei in den vergangenen sechs Monaten um 1,8 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gewachsen. Im ersten Quartal war er wegen des schlechten Wetters noch um 2,9 Prozent zurückgegangen, so die Meldung. Das Betriebsergebnis (EBIT) blieb demnach in der gesamten ersten Hälfte des Geschäftsjahres (1. März bis 31. August) mit 138,3 Millionen Euro noch hinter dem des Vorjahreszeitraumes zurück – ein Minus von 9,7 Prozent. Zwischen März und April habe der Rückgang zwölf Prozent betragen.

Hornbach hat derzeit gut 15.280 Mitarbeiter und betreibt europaweit 140 Bau- und Gartenmärkte. Die Aufholjagd im Sommer gehe laut Information vor allem auf die 92 Märkte in Deutschland zurück. Der Rückgang des Reingewinnes betrug zwischen März und August 86,4 Millionen Euro. Das sei zwar immer noch ein Minus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum – im ersten Quartal habe das Minus aber bei 33,5 Prozent gelegen.

Angesichts des guten Sommergeschäftes habe Hornbach seine Ertragsprognose für das Gesamtjahr leicht angehoben, so das Handelsblatt. Der Konzern rechne damit, dass das EBIT 2013/2014 mindestens das Vorjahresniveau (145,9 Millionen Euro) erreicht. Beim Umsatz werde weiterhin ein leichter Anstieg erwartet. Zu den laufenden Verhandlungen über den Kauf einzelner Praktiker-Märkte habe Hornbach laut Bericht nichts sagen wollen. (ts)