Grüne Branche

Torf oder Kokos: Jiffy lässt Kunden die Wahl

Torf findet weltweit Verwendung als Substrat. Da insbesondere Umweltschutzorganisationen dessen Nutzung im Gartenbau jedoch seit Jahren kritisieren, wird der Ruf nach Alternativen immer lauter. Jiffy lässt seinen Kunden deshalb die Wahl – und bietet in seinem umfangreichen Portfolio neben Torf auch Kokosprodukte an. 

Torf geeignet für die Anzucht von Saatgut

Da sich Torf aufgrund seiner Beschaffenheit gut als Nährboden für die Anzucht von Saatgut eignet, bestehen viele Produkte von Jiffy vollständig oder zu unterschiedlichen Anteilen aus Torf – vor allem aus Weißtorf.

Außerdem verzeiht Torf laut Jiffy viele Fehler, weshalb er gerade auch im Hobbygarten-Bereich zur Anwendung komme. Unzulänglichkeiten aufgrund fehlender professioneller Kontrolle von Temperatur, Lichtverhältnissen, Wasserzufuhr und Düngung etwa vermag Torf dem Unternehmen zufolge auszugleichen und ermögliche so eine erfolgreiche Anzucht und ertragreiche Ernte.

Nachhaltiger An- und Abbau von Torf

Dem Umweltgedanken verpflichtet, achtet Jiffy nach eigenen Angaben auf eine bestmögliche Öko-Bilanz und legt großen Wert auf den nachhaltigen An- und Abbau von Torf. Deshalb engagiert sich das Unternehmen unter anderem in der Initiative Responsibly Produced Peat (RPP).

Als eine der besten Alternativen zum Torf gilt Jiffy zufolge die Verwendung von Kokos beziehungsweise Kokosfasern. Wie das Unternehmen mitteilt, handelt es sich bei den von ihm eingesetzten Kokosfasern um ein Nebenprodukt der Kokosölgewinnung aus Sri Lanka. Daher weisen die Fasern laut Jiffy ökologisch und ökonomisch eine hervorragende Bilanz auf.

Alternative zu Torf: zertifizierte Kokosprodukte

Bei seinen torffreien Produkten – wie den zertifizierten Kokostöpfen, den Kokosquelltabs und dem komprimierten Kokossubstrat – setzt Jiffy nach eigenen Angaben allein auf Kokosfasern als Basis für die Anzucht. Bei Jiffy-7 und den Substratpellets werden die Fasern dem Torf beigemischt und können so die Eigenschaften in Bezug auf Luftdurchlässigkeit und Wasserspeicherung optimieren. Andere Jiffy Produkte wurden unter Verwendung von Kokosfasern noch besser auf die Bedürfnisse der Pflanzen angepasst.

Alle Substrat-Varianten – mit Torf, mit Kokos oder mit einer Torf-Kokos-Mischung – haben Jiffy zufolge unterschiedliche Vorzüge. Entsprechend bietet das Unternehmen mit seinen verschiedenen Produkten dem Kunden die Wahl, womit er in seinem Garten und bei der Anzucht arbeiten will. (ts)