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Trend zum Mobile Shopping

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69 Prozent der Deutschen nutzen Mobile Shopping, kaufen also mit der Hilfe von Smartphone und Tablet ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Verbraucherbefragung des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel (bevh) und Creditreform Boniversum GmbH.

Mobile Shopping: Sieben von zehn Deutschen kaufen über Tablet und Smartphone ein. Foto: Fotolia Denys Prykhodov

Mehr Mobile Shopping: Der Handel reagiert

Die Zahl der Verbraucher, die auf Mobile Shopping setzen steigt weiter an.  Der Handel reagiert auf das neue Kundenverhalten. „Immer mehr Händler haben speziell auf Mobile Commerce zugeschnittene Angebote. Elektronische Kundenkarten auf dem Handy, Shopping-Apps und Mobile-Payment-Lösungen bringen auch immer mehr Kunden dazu, den Einkauf über das Smartphone von unterwegs oder das Tablet bequem zwischendurch zu erledigen.

Vermeintliche Hindernisse, wie die kleinen Mobile-Bildschirme oder Ladezeiten für mobile Seiten verlieren offensichtlich an Bedeutung“, bewertet Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh die aktuellen Veränderungen im mobilen Einkaufs- und Bezahlverhalten.

Besonders affin für Mobile Shopping zeigen sich die 18- bis 39-Jährigen. 84 Prozent und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr kaufen über Tablet und Smartphone ein. Bei Endverbrauchern über 40 Jahre liegt die Quote bei 59 Prozent. 

Mobile Payment nimmt zu, traditionelle Bezahlwege auf dem Rückmarsch

Zudem hat die Akzeptanz für Mobile-Payment-Dienstleister um drei Punkte auf insgesamt 51 Prozent zugenommen. Die traditionellen Bezahlwege dagegen werden weniger genutzt, ebenso wie die Möglichkeit direkt über den Netzanbieter zu bezahlen.

„Mobile Payment hat sich mittlerweile in allen Altersklassen und gesellschaftlichen Schichten etabliert. Kreditkarte und Kauf auf Rechnung erfreuen sich dennoch konstant hoher Beliebtheit. Laut unserer Verbraucherumfrage sind Online-Händler weiterhin gut beraten, eine breite Palette an modernen wie auch traditionellen Bezahlarten anzubieten, um ein breites Kundenpotenzial anzusprechen“, empfiehlt Ralf Zirbes, Geschäftsführer Boniversum.