Grüne Branche

Turmfalken brüteten erfolgreich am Dresdener Krematorium

Bei Sanierungsarbeiten und dem Wiederherstellen der ursprünglichen Fassade des städtischen Krematoriumsgebäudes in Dresden ging der Brutplatz von dort nistenden Turmfalken verloren. Der Zusammenarbeit mit dem zuständigen Ornithologen und der Bereitschaft des Baubetriebes ist es zu verdanken, dass in zwei Fensteröffnungen Nistkästen eingebaut wurden, von denen einer bald von den Falken besetzt wurde, informiert nun der Eigenbetrieb Städtisches Friedhofs- und Bestattungswesen Dresden auf seiner Internetseite.


Je nach Nahrungsangebot gebe es in Dresden insgesamt etwa 100 Brutpaare. Turmfalken bevorzugen hohe Gebäude bei der Wahl des Nistplatzes, weshalb sie vor allem in Städten noch keine Seltenheit sind. fk