Grüne Branche

Umfrage: Welche Bäume bei Gartenbesitzern beliebt sind

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Bäume sind ein wesentlicher Bestandteil in deutschen Privatgärten – je größer das Grundstück, desto mehr Bäume stehen darauf, wie das „Stihl Garten-Barometer 2021“ ergeben hat. Bei der repräsentativen Umfrage unter 1.000 Gartenbesitzern im Bundesgebiet wurde außerdem nach den favorisierten Gehölzen der Deutschen gefragt.

Über die Hälfte der Befragten richtet sich unter den Bäumen im eigenen Garten einen gemütlichen Sitzplatz ein, jeder Zwanzigste besitzt sogar ein Baumhaus. Foto: Stihl

81 Prozent der Deutschen haben Obstbäume in ihrem Garten

Ganz vorne in der Gunst der Umfrage-Teilnehmer lagen demnach Obstbäume (81 Prozent), gefolgt von anderen Laubbäumen (80 Prozent) und Nadelgehölzen (63 Prozent). Dieses Ranking kommt nicht von ungefähr, denn laut dem „Stihl Garten-Barometer 2021“ ist für 62 Prozent der Gartenbesitzer eigenes Obst wichtig oder sogar sehr wichtig. Am beliebtesten ist dabei der Apfelbaum, der bei 63 Prozent der Befragten mit mindestens einem Exemplar im Garten vertreten ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Kirsche (43 Prozent), Pflaume (31 Prozent) und Birne (22 Prozent). Bei den übrigen Laubbäumen ist der Ahorn am beliebtesten (20 Prozent), gefolgt von Birke (18 Prozent) und Weide (17 Prozent). Baumarten wie Erle, Robinie oder Ulme stehen der Umfrage zufolge dagegen in weniger als drei Prozent der Gärten. Bei den Nadelbäumen entscheiden sich deutsche Gartenbesitzer demnach vor allem für Tanne (25 Prozent), Thuja (24 Prozent) und Fichte (18 Prozent).

Neben den persönlichen Vorlieben spielen bei der Auswahl der Bäume für den eigenen Garten auch Aspekte wie der Klimawandel eine Rolle. Diesen würden 68 Prozent der Befragten bei der Wahl von Baumart und Standort eher stark, stark oder sogar sehr stark bei neuen Pflanzprojekten berücksichtigen. Außerdem sind der Erhebung zufolge einheimische, regionale Arten für knapp zwei Drittel der befragten Gartenbesitzer eher wichtig, wichtig oder sehr wichtig. Darüber hinaus legen laut dem „Stihl Garten-Barometer 2021“ die meisten Gartenbesitzer Wert auf einen tier- und insektenfreundlichen Garten.

Größe des Grundstücks wirkt sich auf Anzahl und Höhe der Bäume aus

Befragt nach der Anzahl und Größer der Bäume auf ihrem Grundstück, gaben 76 Prozent der deutschen Gartenbesitzer an, drei oder mehr Bäume zu haben – je größer das Grundstück ist, desto mehr Bäume stehen darauf. Während auf Grundstücken mit bis zu 350 Quadratmetern Größe in der Regel maximal fünf Bäume wachsen (84 Prozent), sind auf 79 Prozent der über 1.000 Quadratmeter großen Grundstücke mehr als fünf Bäume zu finden. Die Grundstücksgröße wirkt sich laut dem „Stihl Garten-Barometer 2021“ zudem auf die Höhe der Gehölze im Garten aus: Während auf 72 Prozent der 1.000-Quadratmeter-Grundstücke mindestens ein über fünf Meter hoher Baum steht, finden sich solche Exemplare nur auf 27 Prozent der unter 350 Quadratmeter großen Grundstücke. Bei 78 Prozent aller Gartenbesitzer misst der höchste Baum aber immerhin über drei Meter. Unabhängig davon werden die Bäume laut der Befragung von 52 Prozent der Deutschen für die Einrichtung eines gemütlichen Sitzplatzes genutzt.

Nur elf Prozent der Gartenbesitzer beauftragen Gärtner mit Baumpflege

Wenn es um die Pflege geht, greifen 52 Prozent der Befragten einmal pro Jahr zu Astschere oder -säge, um die Bäume im eigenen Garten mit einem Rückschnitt in Form zu bringen. 27 Prozent erledigen dies alle zwei Jahre und 15 Prozent in noch größeren Abständen. Sechs Prozent aller Gartenbesitzer haben ihre Bäume sogar noch nie zurückgeschnitten, wie das „Stihl Garten-Barometer 2021“ ergeben hat. Die Hälfte der Befragten übernimmt die Baumpflege demnach selbst oder lässt sich vom Partner (26 Prozent) sowie Verwandten, Bekannten und Nachbarn unterstützen (13 Prozent). Interessant für die Grüne Branche: Nur 11 Prozent der Gartenbesitzer beauftragen der Umfrage zufolge professionelle Gärtner mit der Baumpflege.

Schließlich wurden die Gartenbesitzer noch nach ihren bevorzugten Werkzeugen für die Baumpflege gefragt – hier kamen den Angaben zufolge vor allem manuelle Gerätschaften wie Astscheren (75 Prozent), Gartenscheren (65 Prozent) und Astsägen (45 Prozent) zum Einsatz. Häcksler zum Zerkleinern des Schnittguts benutzen demnach 20 Prozent. Benzin-Kettensägen verwenden 20 Prozent der befragten Gartenbesitzer, gefolgt von Elektro- (19 Prozent) und Akku-Kettensägen (14 Prozent). Gut 60 Prozent aller Befragten wünschen sich laut dem „Stihl Garten-Barometer 2021“ darüber hinaus motorisierte Unterstützung für die Baumpflege – ganz oben auf dem Wunschzettel stehen demnach Häcksler (23 Prozent), gefolgt von Akku-Gehölzschneidern (17 Prozent) sowie Akku-Kettensägen und Akku-Hoch-Entastern (jeweils 15 Prozent).

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