Grüne Branche

Umsatz fiel um vier Prozent

„Die Verbraucher haben uns Gärtner und Floristen nicht im Stich gelassen“, sah Heinz Herker, Präsident des Landesverbandes Gartenbau Westfalen-Lippe, bei der Pressekonferenz zur IPM 2005 optimistisch in die Zukunft. Trotz wirtschaftlich schwieriger Bedingungen hätten nach einer Umfrage der Centralen Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) im ersten Halbjahr 2004 immerhin 65 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal Blumen gekauft. Dennoch musste Herker bei der gleichen Befragung einen Umsatzrückgang von vier Prozent zur Kenntnis nehmen. Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Situation und die Verunsicherung der Verbraucher sei der Gartenbau damit aber noch glimpflich davon gekommen. Zudem gelte es, diese Zahl genauer zu analysieren. „Verluste haben wir vor allen Dingen im Outdoor-Bereich zu verzeichnen gehabt“, sagte Herker. Dies führte er weniger auf eine allgemeine Kaufzurückhaltung als vielmehr auf die schlechten Witterungsumstände im Frühjahr und auch im Sommer zurück. Demgegenüber seien die Ausgaben für Schnittblumen nahezu gleich geblieben. Die Verbraucher gäben zwar weniger im Durchschnitt für Schnittblumen aus, wollten jedoch nicht darauf verzichten. Ganz im Gegenteil, der Mengenumsatz habe sogar zugenommen.