Grüne Branche

Ungarn testet immergrüne Laubgehölze

Fakultät der Pannon Universität prüft mit Blick auf die Klimaveränderung neue Gehölze für Ungarn Immergrüne Laubgehölze sind in Ungarn bislang eher spärlich vertreten. Angesichts sich abzeichnender Klimaveränderungen könnten diese Gehölzarten an Bedeutung gewinnen. Sie zu prüfen und die Erfahrungen an die Praxis weiterzugeben, nennt die Fakultät in Keszthely als Ziel ihrer Sichtungsarbeit an zwei Versuchsstandorten.

Zwei Standorte für die Forschung

Die Forschungen laufen seit Juni 2007 auf zwei verschiedenen Versuchsgeländen. Das erste ist in Keszthely. Die Bodenkrume ist flach. Es herrscht brauner, durchschnittlich bindiger Waldboden vor. Der Boden ist reich an Nährstoffen. Die zweite Versuchsfläche befindet sich in Cserszegtomaj, wo sich die kleinklimatischen Gegebenheiten unterscheiden. Die Dicke der Bodenkrume ist unregelmäßig und die Krume ist „steinreich“. Die Fähigkeit zur Nährstoffdienstleistung des Bodens ist gut, kann aber leider wegen der langen Dürreperioden nicht zur Geltung kommen. Beide Versuchsgelände verfügen mit „Metos mini“ über eine meteorologische Station, über die wir die meteorologischen Daten ständig auswerten können. Da die gesammelten Pflanzenarten aus klimatisch wärmeren Zonen stammen, wollen die Forscher wissen, ob sie in Ungarn gute Zukunftsaussichten haben.

Mehr zu den Forschungsergebnissen in Ausgabe 08/ 2011 Deutsche Baumschule.




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