Grüne Branche

Uran in Düngemitteln: „kein Handlungsbedarf“ für Bundesregierung

Die Bundesregierung sieht nach wie vor keinen Handlungsbedarf bei Uran in Düngemitteln und bleibt bis auf Weiteres bei ihrer Ablehnung von Kennzeichnungsschwellenwerten und Grenzwerten für Uran in mineralischen Phosphatdüngemitteln. 

Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu Uranbelastungen von Boden und Wasser durch uranhaltige Düngemittel vom 6. Juni.

Der Vorgang ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Cornelia Behm: „Wir sind gespannt, zu welchem Ergebnis der Wissenschaftliche Beirat für Düngungsfragen im Frühjahr 2013 kommen wird.“

Wenn sich in einigen Jahrzehnten herausstellen sollte, dass das Uran aus der Düngung doch ins Grundwasser gelangt, dann werde es für effektive Maßnahmen zum Trinkwasserschutz zu spät sein, so Behm. (ts)