Grüne Branche

Valentinsgeschäft: Großteil befragter FDF-Mitglieder zufrieden

Lediglich fünf von 100 FDF-Mitgliedern konnten ihren Umsatz zum Valentinsgeschäft steigern. Das geht aus einer bundesweiten, nicht repräsentativen Umfrage des Fachverbandes der Deutschen Floristen hervor. Mehr als die Hälfte der Befragten berichteten von stabilen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr.

Laut FDF-Umfrage lagen Sträuße an der Spitze der Verkaufszahlen. Foto: julia_lazarova Fotolia

Trotz des durchwachsenen Geschäfts gab mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer an, mit dem Ergebnis des Valentinsgeschäfts zufrieden zu sein. Für 40 Prozent der Unternehmer sei der Umsatz rückläufig gewesen. Rund vier von zehn Unternehmer werteten in der Folge mit „mittelmäßig“ und acht von 100 vergaben die Bewertung „schlecht“.

Im Vorfeld hätten aufgrund der ungünstigen Vorzeichen ohnehin keine großen Erwartungen bestanden. Alleine deshalb teilte sich das Lager jener ungefähr gleich auf, die vor dem Valentinstag eigens gestaltete Werbemaßnahmen auf den Weg gebracht hatten, oder eben verzichteten.

Geschäft zu Valentin: Karneval und Wochenende bremsen Verkaufszahlen

Ähnlich wie in der Umfrage des Verbands des Deutschen Blumengroß- und Importhandels gaben die Befragten zu Protokoll, dass die Ausgangslage mitten in der Karnevalshochzeit und mit einem Samstag ungünstig gewesen sei. Die Zurückhaltung der Käufer machte sich vor allem in den Hochburgen des närrischen Treibens bemerkbar. Lediglich in den Regionen, die sich über gutes Wetter freuen durften, waren die Verkaufszahlen besser.

Auf die Frage nach der Preiskategorie vermerkte der Großteil der befragten FDF-Mitglieder, dass hauptsächlich blumige Arrangements in der Preisklasse zwischen 14 und 25 Euro verkauft wurden. Dabei lagen Sträuße mit Abstand an der Spitze. Aber auch Gestecke in der Preiskategorie um 18 Euro, dekorierte Topfpflanzen überwiegend im Bereich von 14 Euro und aufgewertete Einzelblüten (Rosen) im Wert von bis zu 9 Euro wurden gut verkauft. (g&v)