Grüne Branche

Valentinstag: Fairtrade bei Floristen

Pünktlich zum Valentinstag werden Fairtrade-Rosen bundesweit bei Floristen eingeführt. Bei rund 300 Blumen-Fachgeschäften sind ab sofort Fairtrade-Rosen erhältlich. Die langstieligen, großköpfigen Rosen stammen aus dem kenianischen Hochland um Mount-Kenya, wo optimale klimatische Bedingungen herrschen. Durch die höhere Lage wachsen die Rosen langsamer und bilden so ihre großen farbenprächtigen Köpfe aus. 

Jede Blume trägt einen Fairtrade-Code. Die Nummer gibt Aufschluss über die Herkunft der Blume und die jeweiligen Prämienprojekte. Die Fairtrade-Prämie beträgt zehn Prozent des Exportpreises. Das Prämiengeld fließt etwa in eine Krippe für die Arbeiterkinder.

Neben Blumen im Zehnerbund und langstieligen Einzelrosen sind nun auch Fairtrade-zertifizierte Zimmerpflanzen erhältlich. Ab sofort führen Knauber‘s Hobbymärkte im Großraum Köln/Bonn verschiedene Palmen- und Bambusarten aus Sri Lanka. Auch der Verband des Deutschen Blumen-, Groß- und Importhandels (BGI) empfiehlt Fairtrade für nachhaltigen Blumenanbau. (ts)