Valentinstag: Werbeaktionen für Schnittblumen nehmen zu

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Blumensträuße zählen zu den klassischen Geschenken am „Tag der Liebenden“. Symbolbild: Gustavo Frings/Pexels

Pünktlich zum Valentinstag nimmt die Werbung für typische Geschenkartikel wie Parfüm oder Pralinen zu. Welchen Anteil Blumen und Zierpflanzen an den Werbeaktionen haben, hat die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) für über 80 Handelsketten und Regionalgesellschaften bundesweit ausgewertet.

AMI zählt in der Valentinswoche 145 Werbeaktionen für Schnittblumen

Regelmäßig erfasst die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in den AMI Angebotspreisen Blumen & Zierpflanzen, welche Werbeaktionen deutschlandweit im Fach- und Systemhandel laufen. Speziell für Schnittblumen habe sich dabei gezeigt, dass die meisten Aktionen zum Muttertag sowie in der Woche vor dem Valentinstag gefahren werden – im vergangenen Jahr waren es der AMI zufolge allein für Rosen- und Tulpen-Monosträuße 65 Werbeaktionen und für Schnittblumen insgesamt 113. Dies entspreche rund einem Drittel der gesamten Aktionen in der Woche vor dem 14. Februar. 2022 wurde nach Angaben der AMI in der Woche vor dem Valentinstag sogar 145 Mal für Schnittblumen geworben, womit sich der Anteil an den gesamten Werbeaktionen erhöht habe. Das lässt auf gute Umsätze hoffen, zumal Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien und Gartencenter nicht von der 2G-Regelung betroffen sind, die für den Einzelhandel vielerorts immer noch gilt.

Lockdown erschwerte im vergangenen Jahr Einkauf von blumigen Geschenken

Selbst 2021, als der 14. Februar mitten im Lockdown lag, habe die Woche vor dem Valentinstag in puncto Ausgaben für Schnittblumen eine durchschnittliche Woche um rund 80 Prozent übertroffen, wie die AMI unter Berufung auf das Pflanzenpanel der GfK angibt. Weil das Einkaufen von blumigen Geschenken im vergangenen Jahr durch die Corona-Maßnahmen erschwert wurde, war die Steigerungsrate gegenüber einer durchschnittlichen Woche laut AMI jedoch schwächer als in den Vorjahren. Demnach wurde in der Valentinswoche 2021 für Schnittblumen lediglich fünf Prozent mehr als im Jahr davor ausgegeben. Die Auswirkungen des Lockdowns bekam 2021 vor allem der Blumenfachhandel zu spüren, in dem die Ausgaben für Schnittblumen zum Valentinstag um rund 40 Prozent unter denen von 2020 blieben. Dagegen stiegen die Ausgaben in der Valentinswoche im Systemhandel – unter anderem LEH, Discounter und Baumärkte – gegenüber 2020 um mehr als die Hälfte. Für einen Strauß wurden 2021 laut AMI im Schnitt 3,48 Euro im Systemhandel ausgegeben und 12,30 Euro im Fachhandel.

Über 60 Prozent der Ausgaben entfallen auf Monosträuße

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich im vergangenen Jahr nach Angaben der AMI Monosträuße – 63 Prozent der Ausgaben in der Valentinswoche entfielen demnach auf diese Sträuße. Für einen Rosen-Monostrauß zahlten Verbraucher 2021 in der Woche vor dem Valentinstag den Angaben zufolge 5,76 Euro und damit rund 1,50 Euro mehr als in einer durchschnittlichen Woche. Für einen Tulpen-Monostrauß gaben die Konsumenten in der Valentinswoche dagegen lediglich 17 Cent mehr als in einer normalen Woche aus: 2,81 Euro zahlten die Kunden laut AMI zu dem Geschenkanlasstag dafür.

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