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Vandalen „köpfen“ hunderte Weihnachtsbäume

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460 „kopflose“ Weihnachtsbäume und über 10.000 Euro Schaden haben unbekannte Täter am vergangenen Wochenende in einer Gärtnerei in Brebel (Kreis Schleswig-Flensburg) hinterlassen. Nachdem die Vandalen die Spitzen gekappt hatten, stellten sie die zerstörten Bäume wieder akkurat auf ihren ursprünglichen Platz zurück. Die Mitarbeiter der Gärtnerei hatten den Schaden deshalb zunächst überhaupt nicht bemerkt.

Die Mitarbeiter der Gärtnerei haben zunächst nicht bemerkt, dass die Weihnachtsbäume „geköpft“ waren. Foto: arinahabich/Fotolia

„Geköpfte“ Weihnachtsbäume: mindestens zwei Täter

Die Polizeidirektion Flensburg geht davon aus, dass es sich um mindestens zwei Täter gehandelt haben muss. Diese hielten sich in der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen vermutlich längere Zeit auf dem Grundstück der Gärtnerei auf und konnten dort offenbar ungestört ihrem zerstörerischen Treiben nachgehen.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wurden sämtliche Weihnachtsbaumspitzen mit einem glatten, nicht ausgefransten Schnitt gekappt. Dazu hatten die Täter wahrscheinlich einen Astschneider oder eine große Gartenschere benutzt, heißt es.

Geschädigter setzt 3.000 Euro Belohnung aus

Zur Aufklärung der Tat sucht die Polizeidirektion Flensburg nun nach Zeugen, die zwischen Samstagnachmittag, 16:30 Uhr bis Sonntagmorgen, 9:30 Uhr rund um das Gärtnereigelände in Brebel Verdächtiges bemerkt haben. Entsprechende Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0 46 41–91 10 entgegen.

Der geschädigte Gärtnereibesitzer hat zudem eine Belohnung von 3.000 Euro ausgesetzt.