Grüne Branche

Veiling Rhein-Maas: 2013 ein „außergewöhnlich schwieriges Jahr“ mit relativ gutem Abschluss

Die Veiling Rhein-Maas blickt zufrieden auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Obwohl 2013 kein einfaches Jahr war, entwickelte sich die Versteigerung weiter positiv, meldet das Unternehmen. Auch für das neue Geschäftsjahr ist eine Vielzahl strategischer Projekte geplant. 

Die neue Uhrenfront im Versteigerungssaal der Veiling Rhein-Maas. Werkfoto

Im vergangenen Jahr konnten insgesamt 50 neue Kunden gewonnen werden, so Veiling Rhein-Maas. Trotz des kalten Frühjahrs habe der Umsatz der Versteigerung 2013 etwa 315 Millionen Euro betragen. Der Anteil, den die Fernversteigerungskunden am Gesamtumsatz ausmachen, stieg im zweiten Jahr in Folge um vier Prozent auf jetzt 21 Prozent. „2013 war ein außergewöhnlich schwieriges Jahr, das wir verhältnismäßig gut abschließen konnten“, so Ruud Knorr, Geschäftsführer der Veiling Rhein-Maas.

Der Versteigerungssaal der Veiling Rhein-Maas wurde im vergangenen Dezember mit einer 28 Meter breiten und drei Meter hohen Projektionsfläche in LED-Technik ausgestattet. Durch diese neue LED-Projektionsfläche können dem Unternehmen zufolge künftig über allen acht Versteigerungsuhren Produktinformationen, Texte, Produktfotos und Logos optimal präsentiert werden. Diese Investition war laut Veiling Rhein-Maas von großer Bedeutung, um den modernen internationalen Standards zu entsprechen und die Versteigerung im Hinblick auf Angebot und Nachfrage zukunftsfähig zu gestalten.

Für das Jahr 2014 legt die Veiling Rhein-Maas den Angaben zufolge weiterhin sehr viel Wert auf den direkten Kontakt und eine gute Zusammenarbeit mit Anlieferern und Kunden. Daher wird das neue Jahr wieder mit einem Anlieferer- und Kundentag gestartet, der dieses Mal unter dem Motto „Gemeinsam als Partner in die Zukunft“ steht.

Im Juni 2014 jährt sich die Eröffnung der ersten Versteigerung am Standort Straelen zum hundertsten Mal. Die Veiling Rhein-Maas will auch im Jubiläumsjahr an der Weiterentwicklung des Marktplatzes arbeiten, so das Unternehmen. Unter anderem wird 2014 ein neuer Internetauftritt präsentiert, außerdem werden die Anlieferer der Versteigerung in einer Befragung um ihre Meinung und Verbesserungsvorschläge gebeten. Die Kunden der Veiling Rhein-Maas haben bereits im letzten Jahr an einer solchen Befragung teilgenommen.

Darüber hinaus soll ein eigenes Veiling Rhein-Maas Online-Portal geschaffen werden, mit dem die Kunden auch mobil auf die Angebotsinformationen zugreifen können. Zusätzlich wird dem Unternehmen zufolge die Jahresanliefermeldung, mit der die Anlieferer am Ende eines Jahres die geplante Liefermenge für das nächste Jahr angeben, digitalisiert. (ts)