Veiling Rhein-Maas schließt 2021 mit Umsatzsteigerung ab

Veröffentlichungsdatum: , Daniela Sickinger / TASPO Online

Die physische Uhr war auch 2021 der wichtigste Vermarktungskanal in Straelen-Herongen. Foto: Veiling Rhein-Maas

Die Veiling Rhein-Maas blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2021 mit einem deutlich gestiegenen Produktumsatz zurück. Nach einem positiven Weihnachtsgeschäft geht der Vermarkter nach eigener Aussage mit optimistischen Erwartungen ins neue Jahr.

Höherer Umsatz in der Vorweihnachtszeit als 2020

2021 endete für die Veiling Rhein-Maas positiv: Wie das Unternehmen mitteilt, konnte in der Vorweihnachtszeit ein höherer Umsatz als im Vorjahr erzielt werden. Bei den Schnittblumen waren demnach insbesondere Gerbera, Rosen, Euphorbia fulgens, exklusive Produkte und Amaryllis gefragt – vor allem letztere konnten dem Vermarkter zufolge an der Versteigerungsuhr ein höheres Preisniveau als zuvor erzielen. Sehr stark von den Kunden nachgefragt bei den Topfpflanzen wurden Euphorbien, Orchideen, weihnachtlich geschmückte Pflanzschalen und Arrangements, berichtet die Veiling Rhein-Maas weiter. Auch der Verkauf von Glücksklee sei sehr gut verlaufen.

Produktumsatz um 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen

Auch insgesamt sei das vergangene Jahr positiv verlaufen, so das Unternehmen weiter. Demnach konnte 2021 ein Produktumsatz von fast 457 Millionen Euro erzielt werden, was einem Plus von 18 Prozent gegenüber 2020 entspreche. Das Mengenniveau der angelieferten Produkte bezeichnet der Vermarkter als insgesamt stabil, und die Preisentwicklung habe zu guten Durchschnittspreisen geführt, die aufgrund der hervorragenden Nachfrage auch von den Endverbrauchern mitgetragen wurden. Wichtigster Vermarktungskanal in Straelen-Herongen bleibe die physische Uhr bei stabiler Kundenfrequentierung, so das Unternehmen. Hier sei 2021 mit einer Steigerung von 13 Prozent nochmals ein höherer Produktumsatz als im Vorjahr erzielt worden.

Uhrvorverkauf erzielt 2021 neuen Rekordumsatz

Angesichts der andauernden Corona-Pandemie waren auch die digitalen Vermarktungskanäle der Veiling Rhein-Maas weiterhin beliebt. So lag dem Unternehmen zufolge der Anteil des Fernkaufumsatzes am Uhrumsatz der Versteigerung im vergangenen Jahr bei etwa 39 Prozent, was erneut einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspreche. Der Uhrvorverkauf habe 2021 darüber hinaus einen neuen Rekordumsatz von 41 Millionen Euro erzielen können. Ebenfalls eine deutliche Umsatzsteigerung habe der Webshop erreicht, der laut Veiling Rhein-Maas verstärkt von den Kunden und Anlieferern genutzt wurde. Daneben habe auch der Klokservice einen höheren Produktumsatz bei Topfpflanzen und insbesondere Schnittblumen im Vergleich zum letzten Jahr verzeichnet – dieser habe erstmalig über 100 Millionen Euro betragen, so das Unternehmen.

Veiling Rhein-Maas optimistisch für 2022

Nach dem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2021 blickt die Veiling Rhein-Maas nach eigener Aussage optimistisch dem Frühjahr 2022 entgegen und geht davon aus, dass die starke Nachfrage weiterhin bestehen bleibt. Herausforderungen wie etwa die andauernde Corona-Pandemie oder die schwierige Personal-, Energie- und Transportsituation könnten gemeinsam mit den Anlieferern und Kunden erfolgreich gemeistert werden, ist das Unternehmen überzeugt. Mit den in diesem Jahr geplanten Investitionen und Innovationen auf dem Betriebsgelände – zum Beispiel neue LED-Lampen, ein Live-Stream vom Versteigerungssaal oder die Modernisierung des Foyers – sieht sich der Vermarkter gut für die Zukunft aufgestellt.