Grüne Branche

Vereinigung deutscher Blumengroßmärkte

Die deutschen Blumengroßmärkte werden zukünftig in vielerlei Bereichen enger aneinanderrücken und gemeinsam agieren. Auf einer Sitzung Ende Januar in Berlin wurde die Gründung der „Vereinigung deutscher Blumengroßmärkte“ beschlossen, die die Blumengroßmärkte Hamburg, Düsseldorf, Köln, Dortmund, Bonn, Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe, München, Ulm, Reutlingen und Berlin (hier bedarf es noch eines Vorstandsbeschlusses) umfassen soll. Diese Interessensvertretung vereinigt auf sich ein Umsatzvolumen von rund 400 Millionen Euro und wird damit einer der großen Player im Markt. „Die Organisation wird wahrscheinlich zunächst einmal als e. V. geführt“, erläutert Siegfried Wisotzky vom Frankfurter Blumengroßmarkt. Er bildet gemeinsam mit Andreas Fagin (Hamburg), Hans-Georg Biller (Mannheim) und Raimund Korbmacher (Köln) den Vorstand der „Vereinigung deutscher Blumengroßmärkte“, die bisher als eher informelle „Gruppe deutscher Blumengroßmärkte“ gegenüber der Öffentlichkeit agierte. Die neue Interessenvertretung der Blumengroßmärkte wird als freiwilliges Mitglied dem ZVG angegliedert sein. Die „Vereinigung deutscher Blumengroßmärkte“ versteht sich als Bindeglied zwischen Erzeugern und Importeuren sowie dem Einzelhandel.