VGL Bayern unterstützt Begrünung an der Lorenzkirche in Nürnberg

Veröffentlichungsdatum:

Christian Vogel, Gerhard Zäh und Marcus König bei der Baumübergabe vor der Nürnberger Lorenzkirche. Foto: Jochen Henning/ VGL Bayern

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL) unterstützt mit der Initiative „Grün in die Stadt“ die neue mobile Begrünung an der Lorenzkirche in Nürnberg. Vor dem Hauptportal der Kirche haben Oberbürgermeister Marcus König und Bürgermeister Christian Vogel kürzlich zwölf Stadtbäume in Empfang genommen, die für eine bessere klimatische Atmosphäre sorgen sollen.

Insgesamt zwölf Bäume übergeben

Der Platz vor der Lorenzkirche in Nürnberg war bereits im vergangenen Jahr Schauplatz von temporären Grünflächen. Das Projekt „Lorenz grün…mitten in der Stadt“ wurde bereits vom VGL Bayern unterstützt und mit verschiedenen grünen Elementen versehen worden (TASPO Online berichtete). Das Projekt erntete unter den Nürnberger:innen große positive Resonanz, so dass man sich in der Frankenmetropole dazu entschloss, den westlichen Lorenzer Platz nun mit zwölf Stadtbäumen in Pflanzkübeln dauerhafter zu begrünen. Beteiligt waren erneut der Verein Grünclusiv, der bereits im September 2020 am Projekt teilnahm, sowie der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) der Stadt Nürnberg, der dieses Mal Pflanzgefäße zur Verfügung stellte. Von Grünclusiv kamen acht mobile Feldahorne, die sich zuvor auf dem Karl-Pschigode-Platz befanden und jetzt am Lorenzer Platz in neuen, größeren Kübeln mehr Raum haben. Vier weitere Bäume, eine Silberlinde, eine Robinie, eine Vogelkirsche und eine Schwedische Mehlbeere wurden vom VGL Bayern in Zusammenarbeit mit weiteren Partnern übergeben.

„Brauchen unbedingt mehr Bäume“

„In den stark verdichteten Innenstadtbezirken Nürnbergs gibt es nur wenige Straßenbäume. Aber um dem Klimawandel zu begegnen, brauchen wir unbedingt mehr Bäume. Deshalb freut es mich sehr, dass wir hier in einem gut funktionierenden Zusammenspiel verschiedener Stellen gleich zwölf Bäume aufstellen können, die mit den sich verändernden klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Mein herzlicher Dank geht an Grünclusiv und den VGL Bayern für diese Spende“, betonte Oberbürgermeister König. „Die Planung von erdgebundenen Baumstandorten ist relativ aufwändig und braucht Zeit. Manchmal müssen für eine Pflanzung sogar Versorgungsleitungen umgelegt werden. Ein neuer Straßenbaum kann deshalb oft nur dann gepflanzt werden, wenn größere Straßenumbaumaßnahmen anstehen. Dafür setzen jetzt unsere mobilen Bäume ein Zeichen: Sie drängen in die Fußgängerzone, die oftmals nur schnell durchlaufen wird, und machen aus der Laufstrecke einen Ort mit Aufenthaltsqualität“, ergänzte Vogel.

VGL-Initiative „Grün in die Stadt“

Mit „Grün in die Stadt“ will sich der VGL Bayern für mehr öffentliche Grünflächen einsetzen und zusätzlich den Dialog zwischen kommunalen und regionalen Entscheidern sowie Institutionen der Länder, des Bundes und der EU forcieren. „Insgesamt kann man gegenwärtig von der öffentlichen Hand eine ansteigende Investitionsbereitschaft für die grün-blaue Infrastruktur erkennen. Um die Lebensqualität für die Bürger:innen in unseren Städten nachhaltig zu verbessern, bedarf es jedoch weiterer Ausgaben der bereitgestellten Mittel“, berichtete VGL Bayern-Präsident Gerhard Zäh.