Grüne Branche

Viren müssen draußen bleiben

In den 50er Jahren wurde in Israel der Familienbetrieb Cohen gegründet. Heute kultiviert Cohen mit 170 Arbeitskräften rund 80 000 Quadratmeter an zwei Standorten Mutterpflanzen für den Export unbewurzelter Stecklinge. Hauptabnehmer ist die EU. In der letzten Saison erntete Cohen 110 Millionen Stecklinge. Sah Cohen sich von wenigen Jahren noch arg durch die stark zunehmende Stecklingsproduktion in Zentralafrika bedroht, schätzt das Unternehmen die Wettbewerbssituation heute etwas differenzierter ein: Im natürlichen Kurztag Israels lassen sich leichter gute Qualitäten produzieren und die Fokussierung auf pflanzenschutztechnisch heikle Artikel, vor allem aus der Familie der Solanaceen, bietet Vorteile für Cohen. Hauptprodukte bilden Petunia, Calibrachoa, Verbena, Fuchsia, Sutera, Scaevola und Lobelia.

Auf einer gartenbaulichen Exkursion nach Israel hat Werner Oschek mehrere Betriebe besichtigt. Seine Berichte aus den Gärtnereien Ringel, Jaldety und Cohen lesen Sie in TASPO 13/2004.