Grüne Branche

Vollsortiment bei sächsischen Baumschulen

Bewährt hat sich 2006 die enge, kameradschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Baumschulen. Man stimmt die Sortimente gegenseitig ab und kann inzwischen ein Vollsortiment an sächsischer Ware anbieten. Dabei spielt der Austausch über die Börse eine immer größere Rolle. 2006 ergab sich laut BdB-Landesvorsitzendem Wolfgang Müller ein deutliches Absatzplus bei Rosen und auch ein guter Zuwachs bei Obst, wobei Säulenobst immer deutlicher nachgefragt sei. Großen Wert lege der Kunde auf neue Sorten, wobei es ihm besonders um das Merkmal Gesundheit gehe. Abstriche verzeichneten im Vorjahr Ziergehölze und Koniferen. Immer breiteren Raum im Endverkauf nehmen nach Angabe von Müller Beet- und Balkonpflanzen und auch Stauden ein - vorwiegend Ware aus der Region. Die sächsischen Baumschulbetriebe handelten immer intensiver miteinander und hätten ein gemeinsames Ziel: Spitzenqualität. So forderte Müller auch seine Kollegen auf, höhere Preise für die Ware zu fordern, der Kunde sei durchaus bereit, hohe Qualitäten zu honorieren.