Grüne Branche

Von Kaki bis zur Maulbeere: Besonderheiten bei Obstgehölzen

Besonderheiten Neben den Standardobstarten wie Himbeeren oder Äpfel standen auf der IPM auch wieder Besonderheiten von Maulbeeren über Kaki-Pflaumen bis Zierholunder im Rampenlicht. 

Eine Zickzack-Maulbeere, die sich dank ihres Wuchses auch für kleine Gärten eignet, stellte Lubera (CH-Buch/Bad Zwischenahn) vor. Sie hat zickzackförmige Triebe und wird als Strauch bis 2,5 Meter hoch. Die schwarzen Früchte erscheinen im August, sind groß und länglich und haben laut Anbieter sehr süßen, saftigen Geschmack.

Eine weitere Besonderheit ist bei Lubera der Granatapfel ‘Favorite’. Er sei winterhart, vergleichbar mit Gustissimo-Feigen und habe in der Schweiz schon Fröste bis minus 20 Grad Celsius überstanden. Die alte russische Sorte bildet nach zwei bis drei Jahren einen widerstandsfähigeren Holzkörper. Der jüngere Zuwachs dürfe zurückfrieren. Die mittelgroßen Früchte der selbstfruchtbaren Sorte reifen Oktober/November.

Gleich auf zwei Neuheiten in seinem Sortiment verwies die Baumschule Jäger (Ladenburg) bei Kaki-Pflaumen, ‘Cioccolatino’ und ‘Tipo’. Beide seien vergleichsweise frosthart, benötigten aber im ersten Jahr Schutz, ferner eine geschützte Lage und einen sonnigen Platz. Die Reifezeit liege im Oktober. ‘Tipo’ sei ertragreich und bildet große Früchte, ‘Cioccolatino’ wächst kompakt und hat kleine Früchte. (hlw)