Grüne Branche

Vorräte jetzt auffüllen: Preissenkung bei Holzpellets

Der Preis für Holzpellets ist in den letzten Wochen aus verschiedenen Gründen drastisch gefallen. Die zum Jahreswechsel von Pelletherstellern und Handelsunternehmen gegründete Initiative pro Pellets (IPP) rät daher Besitzern einer Pellet-Heizungsanlage, ihre Brennstoffvorräte aufzufüllen. Die Initiative Pro Pellets (IPP) hat sich zum Ziel gesetzt, die teilweise undifferenzierte Diskussion um Holzpellets (siehe TASPO 10/07) zu versachlichen und den nachwachsenden Brennstoff langfristig als Energieträger mit Zukunft zu positionieren. Die Gründungsmitglieder sind führende Pellethersteller in Deutschland, wie German Pellets (www.german-pellets.de), Blieninger Holzspäne (www.blieninger.de), Anton Heggenstaller (www.heggenstaller.de) und das Sägewerk Schwaiger (www.seagewerk-schwaiger.de), sowie die Handelsunternehmen Baywa (www.baywa.de), ZG Raiffeisen (www.zg-raiffeisen.de) und GEE Gesellschaft für erneuerbare Energien (www.mbholding.de/gee). Die Initiative IPP teilt nun mit, dass der Preis für Holzpellets aus verschiedenen Gründen in den vergangenen Wochen um circa 20 Prozent gefallen ist. "Aufgrund der großen Waldschäden nach dem Orkan Kyrill sanken die Holzpreise. Zusätzlich löste der sehr milde Winter einen Nachfragerückgang auf dem Markt aus", so der IPP-Sprecher Konrad von Viereck. Noch im Dezember vergangenen Jahres kostete eine Tonne der Spanpresslinge 260 Euro. Dieser Preis wird nun von den Brennstoffhändlern beträchtlich unterboten. Joachim Zahler, Einkaufsleiter der ZG Raiffeisen in Karlsruhe, glaubt an einen langfristig günstigen Trend bezüglich der Pelletpreise, denn viele Hersteller hätten ihre Produktionskapazitäten aufgrund des gestiegenen Interesse erhöht. Wurden im Jahr 2006 rund 500 000 Tonnen Holzpellets produziert, so rechnet IPP dieses Jahr mit einer Verdoppelung. Mehr Informationen unter: www.initiative-pro-pellets.com