Grüne Branche

Wärme aus dem Biokraftwerk in Schkölen

In Betrieb gegangen ist in Schkölen (Thüringen) ein 5,3 Megawatt leistendes Biomasseheizkraftwerk (BKS), das mit naturbelassenem Waldrestholz aus Sachsen-Anhalt und Thüringen arbeitet. Bereits im Vorfeld hatte der Betrieb interessierten Gartenbaubetrieben Fernwärme angeboten. Wie Thüringens Agrarminister Dr. Volker Sklenar zur Eröffnung des neuen Werkes mitteilte, wird die Thüringer Obst- und Gemüseabsatzzentrale (TOGAZ) am Standort Schkölen eine Fünf-Hektar-Gewächshausanlage errichten. Die Anlage soll nach Klärung der Rahmenbedingungen im kommenden Jahr gebaut werden und der Produktion von Salatgurken dienen. Nach Angabe des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt können 25 Prozent der förderfähigen Gesamtsumme des Vorhabens aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm des Landes bezuschusst werden. Die Energie bietet das BKS zum Preis von 18 bis 22 Euro pro Megawattstunde, zuzüglich Mehrwertsteuer an und das bei einer Preisgarantie von zehn Jahren. Das BKS ist interessiert daran und in der Lage, weitere Bewerber aus dem Bereich des Gartenbaus mit Fernwärme zu versorgen.