Grüne Branche

Weißkohl: Ernte leidet unter Hitze

, erstellt von

Die extreme Trockenheit teilt die Anbaugebiete für Weißkohl in Nord und Süd. Der Zuwachs in den südlichen Regionen, in denen der Regen ausbleibt, ist knapp. Daran ändern auch die jüngsten Niederschläge nichts. Die Nachfrage ist nach wie vor hoch.

Glücklich kann sich schätzen, wer trotz Trockenheit eine stabile Weißkohlernte einfährt. Foto: Fotolia zatovorniknik

Weißkohl: Die, die auf dem Trockenen sitzen

Die Nachfrage an Weißkohl ist im Süden momentan höher als das dort produzierte Angebot, wie fruchtportal.de berichtet. Frischmarktvermarktung und weiterverarbeitende Betriebe sitzen buchstäblich auf dem Trockenen. Auch bei Wirsing und Rotkohl verhält sich die Lage nicht anders.

Lediglich die großen Anbaugebiete im Norden Deutschlands konnten sich über ausreichend Niederschlag freuen. Dort habe sich laut fruchtportal.de jedoch durch das lange Frühjahr und den kühlen Frühsommer das Wachstum verzögert.

Preise für Weißkohl beständig

Die Preise für Weißkohl bleiben jedoch beständig. Die Nachfrage ist in Deutschland ungebremst. Auch die großen Anbaugebiete in Polen oder Tschechien leiden unter der Dürre. Deshalb ist auch ein Export der Ware attraktiv.