Grüne Branche

Weniger Zierpflanzenbetriebe in NRW

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Rund 15 Prozent aller Zierpflanzenbetriebe sind in den vergangenen fünf Jahren von der Bildfläche Nordrhein-Westfalens verschwunden. Die Anbaufläche jedoch ist im gleichen Zeitraum um 5,3 Prozent nach oben geklettert, wie das Statistische Amt IT.NRW in der Zierpflanzenerhebung meldet.

Mehr als die Hälfte der Anbaufläche verwenden die Zierpflanzenbetriebe in NRW für die Erzeugung von Fertigware an Zimmerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen. Foto: industrieblick / Fotolia

NRW: 978 Betriebe erzeugen auf 3.081 Hektar Blumen und Zierpflanzen

Insgesamt bauen 2017 978 Betriebe auf einer Grundfläche von 3.081 Hektar in Nordrhein-Westfalen Blumen und Zierpflanzen an. Mehr als die Hälfte (52,4 Prozent/1.613 Hektar) der Grundfläche sind für die Erzeugung von Fertigware an Zimmerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen sowie Stauden (einschließlich Wasserpflanzen) bestimmt.

Die Produktionsbetriebe verwenden 1.215 Hektar (39,4 Prozent) für Fertigware an Zierkürbissen. Lediglich 199 Hektar (6,5 Prozent) sind für Jungpflanzen und Halbfertigwaren vorgesehen. Die Zierpflanzenerhebung findet alle vier Jahre statt und wird in der Zeit von Juli bis Oktober durchgeführt.

Das Statistische Amt befragt nur Betriebe mit einer Blumen- und Zierpflanzenfläche von mindestens 0,3 Hektar im Freiland oder mit mindestens 0,1 Hektar unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern.