Grüne Branche

Wettbewerb für grüne Schulhöfe in Brandenburg

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Um die Schulhöfe des Landes klimagerechter und nachhaltiger zu gestalten und attraktive Lernumgebungen zu schaffen, haben das brandenburgische Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gemeinsam den neuen Wettbewerb „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ ins Leben gerufen.

Naturnahe Lösungen für Schulhöfe werden beim Wettbewerb in Brandenburg gesucht. Foto: mac231/ Pixabay

Zehn grüne Schulhöfe werden gesucht

Vielerorts sind sie noch grau und von Beton bestimmt, doch auch die Schulhöfe der Republik sollen grüner werden. Besonders engagiert zeigt man sich in Brandenburg, wo das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz sich mit der DUH zusammengetan hat und mit dem Wettbewerb „Zehn grüne Schulhöfe für Brandenburg“ alle Schulen des Bundeslandes dazu aufruft, ihre Schulhöfe mit naturnaher Gestaltung einzureichen. Nach Thüringen und Hessen ist Brandenburg bereits das dritte Bundesland, in dem die DUH zur naturnahmen Gestaltung von Schulhöfen mit einem Wettbewerb aufruft. Insgesamt stehen in Brandenburg Fördergelder in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung, die an die zehn Gewinner-Standorte ausgeschüttet werden sollen. Es werden vorbildliche Lösungen gesucht, die andere Schulen dazu inspirieren sollen, ihre Schulhöfe ebenfalls naturnah umzugestalten. Bewerben können sich sämtliche Grund- sowie weiterführenden Schulen bis 31. Januar 2021 über die Homepage der DUH.

Vier Umsetzungsschulen und sechs weitere Schulen werden gesucht

Zunächst werden in den kommenden Monaten vier sogenannte Umsetzungsschulen ausgewählt, deren Schulhofplanung bereits ein hohes Maß an naturnahen Lösungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, durch Nachhaltigkeit, Motivation und Partizipation aller an Schule Beteiligten auszeichnen. Die Ideen sollen sich im Sinne von Best-Practice zur Nachahmung eignen. Diesen vier Schulen winkt jeweils eine Fördersumme von 30.000 Euro für die Umsetzung ihrer Planung. Weitere je 5.000 Euro sollen sechs Schulen erhalten, die schon länger den Wunsch haben, ihren Schulhof endlich umzugestalten, denen aber bisher das Geld und das fachliche Know-how für eine partizipative Planung fehlen.

 „Ökologische Lernorte für nachhaltige, klimagerechte Zukunft“

„Grüne Schulhöfe sind ökologische Lernorte für eine nachhaltige, klimagerechte Zukunft. Die partnerschaftliche Umgestaltung verschafft Kindern und Jugendlichen Gehör und bindet sie als kompetente Akteure mit ihren Sichtweisen, Bedürfnissen und Ideen ein. Ich wünsche mir, dass möglichst viele Brandenburger Schulen am Wettbewerb teilnehmen und ihre Schulhöfe zu attraktiven Naturerlebnisräumen gestalten“, erklärt Brandenburgs Umwelt- und Klimaschutzminister Axel Vogel. „Grüne Oasen statt grauer Schulhof - das ist ein sehr schönes Projekt. Kinder und Jugendliche gestalten gemeinsam mit Lehrkräften eine grüne Erlebniswelt, einen attraktiven Freizeit- und Lernort, der auch für außerschulische Aktivitäten genutzt werden kann. Sie holen sich die Natur direkt in die Schule. Das stärkt ihren Wissensdrang, entwickelt ihr Bewusstsein für ein klimagerechtes Verhalten und stärkt die Schulgemeinschaft“, ergänzt Bildungsministerin Britta Ernst. „Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit an ihrer Schule. Die Gestaltung des Schulgeländes spielt daher eine wachsende Rolle. Schulhöfe sollen Räume zum Naturerleben und Austoben, zum Austauschen und Zurückziehen bieten. Und richtig gestaltet sind sie für den Fachunterricht das ideale Lernumfeld im Freien, um Schülerinnen und Schülern Natur, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz ganz praktisch zu vermitteln“, fügt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH abschließend hinzu.   

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